Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Neuntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 139 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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LL OX» LLl IZS „es stund dg. Gott hat Zion erwählet, er hat »»Lust gehabt, da<elbst zu wohnen. Gott hat sich »Jakob erwählet, Israel zu seinem geliebten Ei- „genkhum. Der Jehovah wird sein Volk nicht »lassen, und sein Erbe nicht verlassen; Er ist barmherzig, verzeihet Sünde, und verderbet nicht; »vielmehr, wendet er seinen Zorn vielfältig ab, und »muntert seinen Grimm nicht auf. Jehovah, hilf! »Du, König, erhöre uns am Tage unseröRufens! Hierauf folgt das Gebet Aschre, d. i. Getigkeiten denen, die in deinem Hause sitzen re, Wir haben schon oben erinnert, S. 79, daß der Jude diese Worte spricht, so bald er die Synagoge betreten hat. Itzt wiederholet et sie, und zwar so, daß er zuerst aus Ps. 84 den fünften Vers spricht, Hernach Pf »44,r»5, »8; und Ps. 145 bis »50, Mit dem Schlüsse verbindet er noch diese Formel: „Gelobet seyst du, Jehovah, »in Ewigkeit! Amen! Amen! Gelobet sey Jehovah aus Zion, der in Jerusalem wohnet! Hal-- „lelujah! Gelobet sey Jehovah, Her Herr, Israels „Gott, der allein Wunder thut; und sein herrli- „licher Name werde ewig hochgelobet! Der gan- „ze Erdkreis müsse von seiner Ehre voll seyn! „Amen! Amen!" Hierauf singen die Judenstehend den Text aus i Chron. 29, lo-iz. Sodenn