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Der Jude · 1768-01-01 · Achtes Stück (1768) · p. Seite 118

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Erster Band (1768)
Issue
Achtes Stück (1768)
Date
1768-01-01
Page
Seite 118 (sequence 11)
Language
German
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Nun thut der Jude diesen Segensspruch: Gelobet seyst du, Jehovah, unser Gott, du Körnig der Welt, der du uns durch deine Gebots „geherliget, und uns befohlen hast, uns in Zizis ^ecnzuw ekeln.« Hierauf schlagt er den Tallis über den Ropf und bedeckt sich mit demselben. Hier- Ley spricht er diese Schriftstellen: Ps. z6, 8; Eb ndaselbst v. 8,9; Ebend. v. iv, n. Unter dem Segensspruch berühren einige Juden dre Augen mit den Denkfäden; Sie glauben der Verordnung genauer zu folgen, 4 B. Mose r 5, 39: und ihr sollet sie ansehen. Wenn der Tallis dem Juden durch einen Zufall abfällt, und er denselben wieder anlegt, so ist er . verbunden, den Segensspruch zu wiederholen. Wenn der Jude einen neuen Tallis zum ersten male anleget, spricht er ausser der ersten Formel,noch diese Worte: „Gelobet seyst du,Je- „hovah, unser Gott, duKönig der Welt, der du ,',uns bis auf diese Zeit hast leben und bestechen lassen;« Von diesem Gebet sagen sie Gchebachjona machen. -Sollten sich zween oder mehrere Juden nur W Wem TMs bedecken, so sprechen sie den Segen

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