Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Siebendes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 102 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2577043-2577047-9903300--0133-2577201- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
„gen, und die Müdigkeit von meinen Augenliedern vertreibest!" (beym Waschen des Gesichts.) Man vergleiche damit, was wir S. 34 und z; davon erinnert, und das Schülchan Aruch, Tr. Orach Chajim, S. io, Col. z. Sodenn werden die zwey Gebeter Jehl Rosen gesprochen, in welchen die Juden Gott anstehen, „daß er sie an die Beobachtung seiner „Gebote gewöhnen, und für Sünde, Ver-- „suchung und Schande bewahren wolle, damit „der böse Geist (vNii Jezer Horra, keine „Macht über sie habe. Er wolle sie zu dem gu- „ten Geiste (mv ">L') Jezer eof, gesellen, ih- „neN Barmherzigkeit erzeigen, und sie vor ruchlo- „sen Freunden und Nachbarn, vor bösen Gebauten, vor dem Teufel, vor bösen Processen, „und gottlosen Richtern unter denen Beschnittenen und llnbeschnittenen behüten." Der Schluß ist : „Gelobet seyst du Gott, gütiger und gnädiger „Vergelter deines Volkes Israel." Hierbrauchen die Polen diese Formel: „Au allen Zeiten solider „Mensch im Verborgenen gottesfürchtig seyn, die „Wahrheit bekennen, die Wahrheit, welche in fei- „nem Herzen ist, reden, sich früh aufmachen, und „sprechen rc." Nun