Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Siebendes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 99 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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99 „wurden nach seinem ganzen Wohlgefallen. Da- „mals war er Lönig, und er allein wird auch, „nachdem er alles vollendet hak , furchtbar regieren. Ec ist gewesen; er ist und wird feyn, in „Ruhm/ Er ist einer Und nicht zween, daß „man ihm etwas vergleichen oder zugesellen könn- „ke, ohne Anfang, ohne Ende. Sein ist die „Stärke und Herrschaft. Er ist mein Gott, „und mein lebendiger Erlöser; der Felß meiner „Schmerzen zur Zeit der Noth; Er ist mein Parier und meine Zuflucht, eine Gabe meines Kelchs, „am Tage, da ich rufe. In seine Hand befehle „ich meinen Geist, ich schlafe öder wache, und mit „meinem Geiste auch meinen Leib; Gott ist mein : „ich fürchte mich nicht!" Sodenn spricht der ithastrn, oder Vorsänger, einige Segenssprüche, wobey die Gemeinde auf einen jedweden Amen antwortet. Nehmlich erstlich den Segensspruch des Händewaschens, Md die Formel von der wunderbaren Erschaffung des Menschen; (s. oben S. 14.) Hierauf sprechen die deutschen Juden die Segenssprüche vom (Besetz, welche hingegen bey deü polnischen und böhmischen Juden erstlich unmittelbar vor denen Opfergebeten gesprochen werden. Diese Formeln heißen so: „Gelobet seyst du- G 2 „Jeho-