Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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An die Leser. Die gesteigerte Theilnahme für unsere Zeitschrift in den verschiedensten Gelehrtenkreisen des In- und Auslandes setzt uns in den Stand, mit dem 16. Jahrgange eine Erweiterung im Inhalte, und dadurch auch im äusseren Umfange derselben, eintreten zu lassen. Zuvörderst soll die schon seit längerer Zeit in Aussicht gestellte Aufnähme eines bibliographischen Theils zur Ausführung gelangen, um vielfachen Wünschen, die gerade nach dieser Richtung hin laut geworden sind, endlich Rechnung zu tragen. Allerdings wird hierbei an einen vollständigen Ersatz für die Hebräische Bibliographie des Dr. M. Steinschneider nicht gedacht werden können. Denn die Schwierigkeiten, um die seit dem Eingehen derselben erschienenen Schriftmassen zu sammeln und einzeln auch nur einfach nach den Titeln zu verzeichnen, sind für uns zu gross, um auch nur einen annähernden Versuch hierfür machen zu dürfen. Es soll daher, besonders wird hierbei auf die Unterstützung von Seiten jüngerer Kräfte, die sich uns zur Verfügung gestellt haben, gerechnet, damit begonnen werden, dass in alphabetischer Reihenfolge diejenigen Gelehrten, welche nicht sporadisch, sondern gleichsam als ständige Mitarbeiter auf dem Gebiete der jüdischen Wissenschaft gelten können, mit ihren verschiedenen literarischen Erzeugnissen aus dem letzten Lustrum zur näheren Verzeichnung gelangen. Unter einer andern Rubrik sollen die verschiedenen Einzelschriften, Monographie^, Dissertationen, Abhandlungen u. v. A. bibliographisch verzeichnet werden. Durch Mittheilungen aus den Druckereien in den östlichen Ländern, ferner in Livorno, Jerusalem u. s. w., werden litterarische Erscheinungen bekannt gegeben werden, weiche sehr Vielen sonst entgangen wären. Eine besondere Sorgfalt soll den litte-!,arischen Analysen zugewendet werden, welche von selten gewordenen Druckwerken gegeben werden sollen, und die daher den Meisten unzugänglieh bleiben. Mit weiteren Berichten über handschriftliche Sammlungen ist bereits in vorliegendem Hefte begonnen worden.