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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1888-01-01 · 1 (1888) · p. Seite 145

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
15 (1888)
Issue
1 (1888)
Date
1888-01-01
Page
Seite 145 (sequence 147)
Language
German
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Recension. 145 Chelek, von derselben Hand: העתקתי פה בק״ק צייציל נאום משה כר אלעזר הלוי ז״ל מינץ. Am Schlüsse des Cvmmentars folgt das Jigdal-Gebet, worauf es heißt סליק י״ג עקרים שאומרים הלועזים, d. h. die Italiener; vgl. S. 69 bei Güdemann, wie man in deutschen Kreisen solche Gebete tadelte. In derselben Handschrift ist auch eine Entscheidung des Rabbinats in כשאן (Bassan in Italien) enthalten, welches von der Ketuba der Wittwe;מימי handelt und am 27. Debet 5220 von Juda b. Eleasar Halevi Minz, Baruch b. Samuel u. Elieser b. Jsak Cohen unterzeichnet ist. — Derselbe Moses Minz copirte auch Jsserlein's Biurim in Cod. de Rosst Nr. 1263, und zwar in Neustadt i. I. 5212, wie ich bereits in der Monatsschrift l. c. angegeben habe, und auch die Deraschot des R. Chajim aus Wien, ebenfalls in Neustadt am 26. Siwan 5212 abgeschrieben. S. 158. Zu den christlichen Disputationen behufs Bekehrung der Juden sei noch auf Grieshaber, oberrheinische Chronik, hingewiesen, wo im Vorwort von einer Handschrift aus der Mitte des 14. Jahrhunderts berichtet ״Diz ist ein Disputacio wider die Juden" und aus der zugleich eine Probe mitgetheilt wird. S. 132. Für den kirchlichen Ausdruck Jahrzeit bringe ich noch folgende Nachweisungen: Bei Mo ne: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 5 S. 66 ״füllen gedenkin und begen jargezit min". Band 9, S. 115, wo von einer christlichen Stiftung aus d. 1.1389 berichtet wird, Jahrzeit mit Gebet zu begehen; ebenso aus d. I. 1415, Band 13 S. 373. Das Wort ist von den deutschen Juden zu den römischen (noch Anfang des 16. Jahrhunderts bestand in Rom eine Synagoge der Aschkenasim) gebracht worden, die, nachdem in Druckwerken יאר צי״יט als Fremdwort markirt wurde, das Wort zerlegten und, wie noch heute in Rom geschieht, Jörze Jott aussprachen. S. 171. Lehrer werden nicht selten genannt. So z. B., bei Oelsner: Schlesische Urkunden, S. 82 ״Israel v. Köln.

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