Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 15 (1888)
- Issue
- 1 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 145)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2572068-2572102-2572103--3211-2575153- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Recension. 143 aus Wien in Or Sarua 107 § הל' מילה, und zwar aus der Zeit des Elieser b. Joel Ha-Levi; ihn führte außer dem Vater Jakob Levy's auch ein Zeitgenosse Jacob Wells; s. die Res- Ponsen desselben Nr. 87 u. 106. Der Vers, hat entschieden Recht, wenn er den Namen מולין mit dem Namen משה in Verbindung bringt; ihn aber Möllin lesen zu müssen, weil sich bei Böschenstein einmal Mosche Möllin findet, bleibt mir minbestens zweifelhaft. Ich würde Mulin, wie bei Zunz, vorziehen; der Name hängt wie מושמן (b. Seckel, in handschriftl. Leket Joscher) und מושל (aus Znaim, zweima in Maharil) mit משה zusammen und ist wahrscheinlich aus מושלין (Muschlin), wie אברלין aus Abramlin, entstanden, daher Mulin zu lesen. Die Anhängung der Silbe lin (lein) läßt sich noch bei anderen jüdischen Namen jener Zeit Nachweisen. Uebrigens hat Vers, selbst S. 284 nochmals mit besonderer Hinweisung auf Böschenstein erklärt, daß er sich hierbei nur von diesem allein hat leiten lassen. Der S. 17 in der Note 4 behauptete Jrrthum im Datum, welches sich im Gutachten 105 des Moses Minz findet, läßt sich berichtigen, wenn man, statt קצו״ל in der ed. Lemberg und קנו״ל in der ed. Saloniki richtig בגזירת ק״ט לפרט wie am Schlüsse der Responsen Jakob Levi's ed. Hanau, liest. Da die Frau, um die es sich dort handelt, zur Zeit der betreffenden Anfrage bereits 20 Jahre Wittwe war, so ist die Anfrage i. I. 1369 vom Vater des Maharil unterzeichnet worden. S. 18 Jekutiel, der Bruder des Maharil, ist mit dem in den Gutachten des Letzteren Nr. 3 erwähnten Bruder מהרז, d. h. Süßkind, ein Beiname für Jekutiel, vgl. Resp. Jakob Weils Nr. 23, und mit dem Bruder זלמן im Maharil. Hilchot גט, identisch. Denselben erblicke ich auch in der Unterschrift יקותיאל בן מההרש הלו׳ זלמן bei Coronet חמשה קונטרסים Bl. 111, wenn nicht מולן für זלמן zu lesen ist. Entweder liegt hier eine unrichtige Auflösung des מהר״ז für den einen oder den anderen Namen zu Grunde oder Jekutiel hatte die beiden Namen Salman und Süßkind. Gumprecht, der nach einer handschriftlichen Ergänzung