Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 6 (1879)
- Issue
- 1 (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 187)
- Language
- German
- Belongs to
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184 Litcraturbericht. Darstellung, die durch eine recht ansprechende Übersetzung vieler Stellen noch gehoben wird, die biblische Poesie und berücksichtigt hierbei namentlich die Werke, welche hierfür von deutschen Gelehrten erschienen sind. Nicht so sein Landsmann, der Privatgelehrte Binjanim Consolo in Florenz, welcher in der Vorrede zu seiner Uebersetzung des Buches Jjob den deutschen Arbeiten keinen Geschmack abgewinnen kann, beim Mangel einer Anerkennung aber für seine eigenen Arbeiten durch eine Audienz beim Pabst Leo XIII. in der allerneuesten Zeit Trost und Entschädigung zu finden glaubte! Elia Benamozegh, Rabbiner zu Livorno, ein fruchtbarer Schriftsteller, fügt seinen zahlreichen, bisher erschienenen Schriften hinzu: ״Teologia dogmatica e apologetica“ (Livorno 1877), worin er seinen kabbalistisch-philosophischen Standpunkt zur nähern Geltung bringt. Uns interessirt besonders der reiche Quellen- Nachweis, der Benamozegh's Vertrautheit auch mit der klassischen Literatur, wie er sie bereits in seinem Pentateuch-Commentar zeigt, von Neuem bekundet. Natan b. Jechiel's Aruch betreffend, haben wir zu verzeichnen: ספר הגיון שלמה (Mainz 1878) von Salomo Bamberger, Verbefferungen zum Aruch nach einer Handschrift im Besitze Halberstam's und Zusätze des Verfassers zu seiner früher» Schrift למוד ערוך, in welcher die Erklärungen aus dem Aruch zu den talmudischen Traktaten Berachot und Sabbat gesammelt und in Form eines fortlaufenden Commentars geordnet, mitgetheilt werden. ספר ערוך השלמ Plenus Aruch (Wien 1878) von Dr. Alexander Kohut; eine in der großartigsten Weise angelegte kritische Ausgabe, von der bis jetzt 6 Hefte, bis zum Artikel בית פרמ reichend, erschienen sind. Indem wir beabsichtigen, in einem größer» Artikel auf diese Bearbeitung des Aruch näher einzugehen, wollen wir nur noch bemerken, daß der Herausgeber auf