Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 5 (1878)
- Issue
- 1 (1878)
- Date
- 1878-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 202)
- Language
- German
- Belongs to
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Literaturbericht. 199 Beschaffenheit, und auch was den Inhalt derselben charakterisirt, so z. B. Zusätze der Abschreiber, Citate bei den Autoren, wodurch besonders bei anonymen Werken Anhaltspunkte für die Eruirung des Namens des Verfassers oder der Abfassungszeit gewonnen werden. Im Anschlüsse an diesen Catalog verzeichnen wir noch eine andere Arbeit des Dr. Schiller, ein Heft, in welchem unter dem Titel והמה בכתובים eine genaue Beschreibung von dem in Leyden befindlichen Codex des jerusalemischen Talmuds, der mit drei anderen Handschriften, über deren weiteren Verbleib jetzt nichts mehr bekannt ist, der editio princeps zu Grunde liegt. Von vr. Steinschneider, der (nächst Zunz im Catalog der Leipziger Codices) den richtigen Weg gezeigt hat, wie Cataloge jüdischer Handschriften für die Wissenschaft fruchtbar zu verwerthen sind, haben wir zu verzeichnen: ״Catalog d. hebräischen Handschriften in d. Stadtbibliothek zu Hamburg und der sich anschließenden in anderen Sprachen" (1878) und ״Verzeichniß der hebräischen Handschriften der Königl. Bibliothek zu Berlin, mit 3 Tafeln" (1878). Die lehrreichen Hinweisungen und Mittheilungen in diesen Catalogen können ihres Werthes nur von Denjenigen gewürdigt werden, die bei ihren Forschungen Gelegenheit haben, auf Einzelnes in denselben zurückzugreifen und darin Winke wie Anhalt für Spezialarbeiten entgegenzunehmen. — Zur S. 5, Cod. Berol. Nr. 14 sei mir gelegentlich die Bemerkung gestattet, daß ich die Handschrift allerdings zu meiner Raschi - Ausgabe nicht benutzt habe, dagegen der dort erwähnte Commentar zu Anfang Deuteron, von mir in meiner Schrift Pletat Soferim (s. daselbst S. 6 der hebr. u. S. 16 der deutschen Abth.) mitgetheilt ist. An diese Cataloge reihen wir mit besonderem Vergnügen 6 bibliographische Schriften, die wir dem Sammelfleiße Jellineks verdanken. Die reichhaltige Bibliothek, die derselbe besitzt, in Sektionen getheilt, hat ihn vorzüglich darin unterstützt, die Literaturwerke nach Materialien zu ordnen und zu verzeichnen, wie auch Manches, das ihm selbst beim Studien derselben lehrreich erschien, in Noten oder Auszügen mitzutheilen. Bis jetzt sind 6 solcher bibliographischen Zusammenstellungen erschienen: 1. קונטרת המפרש, enthält eine Nachweisung der edirten Commen-