Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 3 (1876)
- Issue
- 1 (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 57 (sequence 60)
- Language
- German
- Belongs to
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Steinschneider: Catalog. 57 (auch didaktische Poesie), 15 Bünde z. B. Abraham b. Abigdör, Berachja, Jakob b. Elasar, Mose ibn Esra, jüdisch - deutsche Volksschriften und Maase-Buch; 5) Liturgie, 10 Bände; 6) Halacha, 40 Bände, z. B. Talmud (N. 95) Mechilta (116), Tosafot (236), anonymer Commentar zu Sifra, Ahron ha- Levi (Comm. über Alfasi, 1874 aus Cod. n. 237 edirt), Chananel (zu Pesachim 1868 aus Cod. n. 227 ed.), Mose Maimonides (Buch der Gebote, in der edirten Uebersetzung des Mose Tibbon (Cod. 213) wie in der unedirten des Salomo b. Josef ibn Ajub (Cod. 282)); 7) Midrasch und Haggada, etwa ein Dutzend Bände, darunter וומהיר oder 1873) מדרש השכם theilweise v. Freimann ed., Cod. 205); 8) Philosophie, Theologie und Polemik. Die arabische, auf griechische Quellen zurückgehende Philosophie ist in mehr als 40 Bänden vertreten, bes. Averroes, Avicenna, Farabi, Gazzali. Eben so groß ist die Zahl der mehr selbstständigen Schriften, unter denen fast kein klassisches Werk des Mittelalters fehlt. Nach den Münchener Manuscripten sind edirt: Abraham b. Daud (האמונה הרמה), Hillel b. Samuel (תגמולי הנמש), Isaak b. Salomo Israeli (ס׳ הרוח והנפש), Josef ibn Zaddik ((ם׳ עולם הקט), Ahron b. Elia (9;(עץ הה״ם) Mystik und Kabbala, über 60 Bände; 10) Mathematik und damit zusammenhängende Superstitiosa, 35 Bände; 11) Medicin, mehr als 45 Bände; 12) Verschiedenes. Viel Interessantes aus den Rubriken 10 und 11 hat Hr. Dr. Steinschneider in Virchow's Archiv und in der Zeitschrift für Mathematik veröffentlicht; über die arabische Philosophie berichtete er im ״Serapeum" 1867, S. 136 ff. Sehr sorgfältige Register (S. 203—228) über 1) Autoren, 2) Schreiber, 3) Besitzer, 4) Titel und Anonyme, 5) Ortsnamen erleichtern sehr die Benutzung des Inhaltsreichen und mit außerordentlichem Fleiß gearbeiteten Werkes, das durch den Namen seines Verfassers genugsam empfohlen wird. Das am Schluß des Buches angeheftete Facsimile einer Seite der Talmud-Handschrift Nr. 95 ist eine um so