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Dibre Emeth · 1898-01-01 · 6 (1898) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
54 (1898)
Issue
6 (1898)
Date
1898-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Wr. 6. — 54. Jahrgang. — 1898. Inhalt: Sctsonarolas Gottesfriede. — Die Mission und die ev. Kirche im J7. Jahrhundert. — Lin Missionsieisebericht aus Abessinien. — Zu Hebr. 4, 9. — Das ganze Buch. — Lin Glaubenswechsel in jüdischer Darstellung. — Zum Nachdenken. — Aus Briefen von Missionsfreunden. — Zur Statistik. Zavonarolas Gottesfriede. Dein HEilaud ist die Liebe, Die süße Glut entfacht. Die Kerzen, kranke, trübe, Auf Erden selig macht, Wenn sie mit Liebesmacht Ihn suchten, Irrtum mieden. * Was weilest du hienieden? Herz, schwing dich auf zu Gottes Frieden! Herz, fühlst du dich zerschlagen? Du hast Sein Trosteswort. Du siehst den Leuchtturm ragen: Er ist der stch're Port. Lie^' Ihn, der immerfort Erquickung beut den Müden! was weilest du hienieden? Herz, schwing dich auf zu Gottes Frieden! was läßt du dich verschließen, Herz, in der engen Brust? Li!' hin zu ILsu Füßen! Die Welt hat arge Lust. Ihr Beifall ist Verlust. Sie ist mit Schein zufrieden. Was weilest du hienieden? Herz, schwing dich auf zu Gottes Frieden! willst du auf Erden weilen, So leist' auf Ruh' Verzicht! Krieg wird dich stets ereilen, Und Treue findst du nicht. Drum wende dich zum Licht, Das uns der HLrr befchieden! was weilest du hienieden? Herz, schwing dich auf zu Gottes Frieden! Ergreift denn Schwert und Spieße, Ihr Feinde sonder Zahl! Ich fürcht' euch nicht, denn süße Dünkt Marter mich und 6)ual. viel bessern Schirm als Stahl Hat Liebe mir befchieden. Was weilest du hienieden? Herz, schwing dich auf zu Gottes Frieden! (Ins Deutsche übertragen von R. Witte für Ld. Böhmers „Roman. Studien/') Die Mission und die ev. Kirche im 17. Jahrhundert. So heißt das neuste Buch des Dr. lv. Größe!, eines den Missionsfreunden schon länger bekannten Schriftstellers. Das obige Werk, welches bei F. A. Perthes in Gotha erschienen ist (235 S., M. ^,50), zeigt nicht nur einen hervorragenden Sammelfleiß, sondern auch kritischen Scharfsinn. Der erste Teil erzählt die Geschichte des Missionsgedankens innerhalb des genannten Zeitraums, während die Mission im reformierten Holland bereits blühte und auch England der Missionspflicht sich erinnerte, fehlte dem lutherischen Deutschland zunächst fast ganz das ii/~t DikHnH»nl/ »0 VT Q«

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