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Dibre Emeth · 1887-01-01 · 11 (1887) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
43 (1887)
Issue
11 (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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werden," (Ap.-Gesch. 4, 12) und wenn der Herr selbst sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich" (Joh. 14, 6), dann muß auch dem Volke Israel der Name Jesu gepredigt werden; dann muß auch den Juden immer wieder mit Ernst und Liebe gesagt werden: Laßt ab von eurem Schmähen des Namens Jesu, legt den Talmud bei Seite, forschet in dem Worte Gottes, das Moses und die Propheten verkündigt haben, und das überall von Jesu Christo zeuget als dem einzigen Heiland auch für euch; suchet Jesum und sein Licht, alles andre hilft euch nicht! Solches Zeugnis wird auch an manchem Kinde Abrahams gesegnet .... Dir, Herr, sei Lob und Dank für das, was wir durch Deine Gnade zur Förderung Deines Reiches haben thun dürfen. Lege doch Deinen Segen darauf! Mache uns treu, Dir weiter gern zu dienen und mache und erhalte uns alle fest und fröhlich im Glauben an Dein königliches Wort: „Es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reiche in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker!" Amen. Pastor Deiß-Lübeck. Der 79. Bericht der Londoner Iudenmissionsgeseüschast enthält eine reiche Fülle anziehender Mitteilungen. Leider erlaubt der beschränkte Raum dieses Blattes nur die Wiedergabe der Hauptsachen. Am 31. März d. I. besaß der Verein 33 Arbeitsfelder mit 135 männlichen und weiblichen Arbeitskräften. Unter den letzteren sind 84 christgläubige Israeliten. Vor 50 Jahren, bei der Thronbesteigung der Königin Viktoria, zählte man nur 23 Stationen mit 42 Arbeitern. — Welch' ein erfreulicher Aufschwung in diesem halben Jahrhundert stattgefunden hat, zeigt auch das Kassenwesen der Gesellschaft. Ihr jährliches Einkommen hat sich seit 1837 mehr als verdoppelt. Diesmal schloß die Rechnung mit einer Einnahme von 36663 und einer Ausgabe von 36 553 Pfund Sterl. ab. Doch ist noch ein Defizit von 2281 Pfund zu tilgen. Zur Erinnerung an das Jubiläum der Königin, deren Vater, der Herzog von Kent, am 7. April 1813 den Grundstein zu den Anstalten der Gesellschaft auf dem Palästina-Platz in London legte, hat man einen besonderen Fonds gebildet, der zur Errichtung von Schulen in Safed (Palästina) benützt werden soll. Derselbe besteht gegenwärtig aus 1007 Pfund. Daß der deutsche Kaiser zu den lebenslänglichen Vereinsmitgliedern gehört, dürfte in Deutschland wenig bekannt sein. Er zahlt einen Jahresbeitrag von 25 Pfund (500 Mk.). — Im allgemeinen konnte die Missionsarbeit im Jahre 1886 ungestört fortgeführt werden. Doch sind einige Todesfälle zu ver-

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