Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 40 (1884)
- Issue
- 1-2 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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31 eigenen jüdischen Listenführung entnommen sind. Alles strebt hier aus den einfachen Verhältnissen heraus, und gegen die eigentliche produktive Arbeit, die mäßigen Gewinn abwirft, herrscht eine große Abneigung. Am liebsten wählt man jüdischerseits einen Beruf, der Geld und Ehre verspricht. Man denke sich aber z. B. das übrige Berlin auch aus 85 Prozent Kaufleutcn zusammengesetzt und daneben eigentliche Handwerker nach der eigenen Zählung jener Zeitung kaum 3 Prozent und hingegen über 8 Prozent in den mehr mit geistigen Dingen beschäftigten Berufsarten, so würde die Existenz jener Stadt zur Unmöglichkeit werden. Wenn der sogenannte Bildungsdrang der Juden auch die christliche Bevölkerung ergriffe, und wenn unter ihr die Wahl des Lebcnsbcrufcs aus ähnlichen Gesichtspunkten wie bei den Juden erfolgte, dann wäre die bürgerliche Gesellschaft geradezu dem Tode verfallen. Die gesellschaftlichen Strebeziele und Ideale der Juden sind also weit entfernt davon, auf gesunde Anschauungen in ihrer Mitte schließen zu lassen; im geraden Gegentheil vcrrathcn sie einen vollständig krankhaften Zustand ihres Denkens und Strebens. Die Gesellschaft kann sich daher auch um ihrer Selbsterhaltung willen nicht genug vor jüdischem Einstusse bewahren; und das Beispiel der bürgerlichen Gcscllschaftsgestaltnng der Juden kann allen anderen nur zur Warnung dienen und kann ihnen allein sagen, daß sie ja nicht auch die Wege des Denkens und Strebens der Juden verfolgen mögen. Während uns also die Inden glauben machen wollen, daß sie eine Mission zum Heile der übrigen Menschheit ausrichteten, können wir Angesichts dessen, wie sie bei freier Wahl des Berufs ihr Leben gestalten, nur bekennen, daß diese Mission ausschließlich darin besteht, für alle übrigen eine Warnung zu sein; daß der Prophet Sacharja ebenso wie der Apostel Paulus Recht gehabt haben, wenn sie bezeugten, daß Israel, unter den Völkern lebend, eben diese überaus ernste Bedeutung für sie habe, und daß deshalb die christliche Gemeinschaft sich um so mehr bemühen sollte, die Juden auf heilsamere Wege zu führen. Wahrhaftig, die Inden, welche es Christo versagen, ihn als ihren HErrn anzunehmen, habe» weder in religiöser, noch in geistiger, noch in bürgerlicher und gesellschaftlicher Beziehung Bahnen betreten und verfolgt, die ihnen selbst und Anderen zum