Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 39 (1883)
- Issue
- 5-6 (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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81 Reisen ausgesucht. Das 53. Kapitel Jesaia in großen hebräischen Buchstaben gedruckt, an einem Fenster der Wohnung des Missionars ausgehängt, zog viele Juden herbei. Da die ärztliche Mission sehr gewachsen ist, hat sich die Nothwendigkeit, ein Haus für Genesende zu gewinnen, herausgestellt. Milkinson und seine Mitarbeiter haben dem HErrn dieses ihr Anliegen recht im Gebete vorgetragen. Im Oktober legte eine Dame Herrn Wilkinson eine Anweisung auf 10 000 Ml. für diesen Zweck in die Hände. Eine Dame erklärte sich bereit, ihr möblirtes Haus für 20 000 Mk., die ihr geboten waren, zu verkaufen und diese Summe für jenes Haus zu spenden, und nun suchte die Mission für dieses Geld ein geeignetes Gebäude zu gewinnen. Mit Wilkinson zusammen arbeiten jetzt 2 Aerzte, 1 Apotheker, 2 Diakonissen, die Missionare Halbmillion, Adler und Barnett, welche die Londoner Juden besuchen und in allen Zweigen des Werkes mitthätig sind, und ein Gehilfe derselben, ein Missionar in Glasgow, ein Vorsteher der Lesezimmer, eine Bibelfrau, ein Leiter der Missionsdruckerei, zwei Damen, welche den Nähklassen vorstehen, drei, welche die Abendschule für Kinder leiten, eine Dame, welche die Aufsicht über die Zimmer des Missionshauses führt, und eine andere, die über die »Heimath für Bekehrte und Forscher« gesetzt ist, die Frau und ein Sohn von Wilkinson, denen verschiedene Arbeiten zugctheill sind. So beschäftigt nach noch nicht 7 Jahren diese Mission 24 Personen, von denen 13 besoldet werden, II umsonst arbeiten. Die Einnahmen für dieses immer umfangreicher gewordene Werk find- bis jetzt eingegangen, ohne daß man irgend eine einzelne Person um Gaben angcsprochen hat, sondern sind durch freiwillige Spenden zusammengebracht worden, die in dem Maße reichlicher znflossen, als das Werk bekannt und bekanntgemacht wurde. Wilkinson und seine Freunde baten den HErrn, ehe das Werk in'S Leben trat, die Herzen zu bewegen, daß ihnen in den drei ersten Jahren 1000 Pfd. St. — 20 000 Mk. gegeben würden. Im ersten Jahre erhielt er diese Summe in 365 Tagen, im zweiten ebenso in 365, im dritten in 363 Tagen. 1881 erbaten sie vom HErrn 2000 Pfd. St. — 40 000 Mk. und erhielten sie einen Tag vor Schluß des Jahres; 1882 erbaten sie 3000 — 60 000 Mk. und haben mehr als dies erhalten. 6