Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 30 (1874)
- Issue
- 5-6 (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2554541-2554813-2554817--06186-2562165- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
96 lind „die Fehler nach besten Kräften zu vermeiden suchen, durch welche hie und da eine kleinliche, sentimental erbauliche und unkritische Berichterstattung den Geschmack an der Mission verleidet hat". Außer den mijsiousgeschichtlichen Mittheilungen wird aber auch „das apologetische Interesse" in's Auge gefaßt, werden „geographische, linguistische, anthropologische, ethnologische, kulturgeschichtliche und besonders religionsgeschichliche Fragen" in den Kreis der Betrachtung gezogen werden, wie die Zeitschrift auch ein Organ für Besprechung „missioustheyretischer, resp. -praktischer Fragen" werden soll. „Wer Vieles bringt, wird Manchem etwas bringen." „In einer „orientirenden Uebersicht" beschreibt sodann Dr, Grundemann den gegenwärtigen Stand der Mission in Westafrika; es ist der Anfang „eines Rundganges, der sich in den bestimmten Grenzen eines Jahres zu bewegen hat," und an der Hand seines Misstonsatlas den Fortschritt auf den einzelnen Missionsgebieten eingehend beschreiben soll. — Pastor Jellinghaus schildert „Die Kolhs in Ostindien und ihre Christianisirung," ein Werk, an dem er selbst 5 Jahre lang mitgearbeitet Hat. — Lic. Plath beantwortet die Frage: „Warum und mit welchem Auge will der Islam angesehen sein?"— „Ein Staatsmann als Missionsapologet", von Or. Germaun, führt uns in ein Schriftchen ein, das der bekannte Sir Äartlr Frere zu Gunsten der indischen Misstonen geschrieben hat." Auch unsere Leser wird diese Zeitschrift wohl interessiren. Viele der tüchtigsten Kenner des gesammten Missionswerkes haben sich zur Mitarbeit bereit erklärt. Besonderer Beachtung ist es übrigens werth, daß dieses Blatt die Missionsarbeit der christlichen Kirche in ihrem vollen Umfänge zur Besprechung bringen will, ohne dies Gebiet irgendwie zu beschränken. Daher soll die eigentliche Heidenmission aller Zeiten, die Mission unter den Muhamedanern und ebenso auch die Mission unter den Juden zur Behandlung gelangen. Die Ergebnisse, welche die in der evangelischen, katholischen und griechischen Missionsliteratur sehr wohl bewanderte» Herausgeber daselbst gewonnen haben, werden in dieser Zeitschrift zusammengefaßt und in einem wirklich anschaulichen und Übersicht? lichen Bilde dargestellt werden. Auf diese Weise wird es für Jedermann möglich sein, über die Bedeutung des christlichen Missi0nswerks^ein zutreffendes Urtheil zu gewinnen und sich selbst die- Frage zn beantworten, ob es wohl noch eine Geistesmacht gwbt, welche sich mit dem Christenthume vergleichen kann. . Inhalt: Kischtncw. — Eine Misstonsreise in Polen. — Melchisedet — Ein Lebenszeich en. — Nöch etwas von P. I. - Stern. Aus der Literatur _ Preis des Jahrganges 10 Sgr. Briefe und Liebesgaben für btc Judenmissiön sende mran gefälligst an „Pastor de leRoi, Breslau, Grün-Straße 20"' 3n Counuisfio«: Carl Dulfer's Buchhandlung in Breslau?' ' Druck der'Schreiherhau-Diesdorser Rettungs-Anstalten. (D ieSdorfbei KUHneril./