Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 28 (1872)
- Issue
- 9-10 (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2554541-2554797-2554803--05834-2561803- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
- M6 Eine Mutter auö Jsraelhat solche Segnungen gestiftet; eine Mutter aus Israel, die Jesum als ihren Heiland erkannt hat. Wo ist ein Name unter allen den Juden,'-die bei der Verwerfung .Ach» beharren, der mit solchem Dankl in irgend einem Volke gekannt würde, wie der Name dieser Jüdindie durch Jesum Christum so; viele Saatkömer des Lebens in so viele tausend und abertausend Herzen gepflanzt hat! Kommt zu demselben Jesus, ihr Alle aus Israel, daß ihr werdet, was die Verheißung euch zugesagt und was in einer Jolberg stch erMt hat: u ,ein Segen für Vieles. W« Brief an de» Oberrabiner der Karaiten in der Krim. An der Spitze der Karaiten in der Krim, bekanntlich derjenigen Sekte der-Juden, welche den Talmud verwirft und allein das mosaische Gesetz ohne die talmudische Auslegung festhalten will, steht als Oberrabiner der 80jährige Abraham Firkowitz. Dieser Greis ist eine höchst ehrwürdige Erscheinung, dazu bewandert in der neueren Lttteratür und vertraut mit der modernen Bildung. Er selbst hat sich litterarisch ausgezeichnet, ist seinem Kaiser Alerander von Rußland vorgestellt worden und hat von demselben persönlich einen Orden empfangen. Rev. Salkinson in Preßburg lernte den Genannten auf einer Reise desselben nach dem Westen kennen und hatte Mit ihm eine längere, sehr eingehende und ernste Unterhaltung, die selbstverständlich auch den Kern der Frage zwischen Juden und Christen berührte. Aus Anlaß dieses Gespräches sandte Rev. Salkinson später einen hebrässch geschriebenen Brief an Abraham Firkowttz, der hier in deutscher Uebersetzung mitgetheilt wird und wohl für sich selber redet: