Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 22 (1866)
- Issue
- 9-10 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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mosen zugleich eine Waffe ist gegen die Umtriebe von Männern, die da gefährlicher sind als dereinst Haman und seine Helfershelfer waren. Zu unsrer Hilfe aber ist Der, welcher von jeher die Pläne der Listigen vereitelt hat riDWD “|D’'I D’U ni£J> K’jn Auf diesen verdächtigenden Schmähartikel hat das zu Barmen erscheinende Misstonsblatt bereits in seiner Nr. 4 eine Entgegnung gebracht, die „der Israelit" in Nr. 17 mittheilt und in der es heißt: „Wir haben es von unsrem Henn und Meister gelernt, Israel zu lieben, auch wenn wir Undank erndten. — Israel zu lieben um Seinetwillen und allein in Ihm unsren Lohn zu finden! Die Worte, die jene Zeitschrift (der Israelit) in ihrer Nr. 8 aus dem Briefe des Herrn Bischofs citirt: „„Ich muß ihnen noch bemerken, daß die Theuerung und die Cholera nebst der Hilfe, die den Juden geworden ist, Vielen unter ihnen das Herz erweicht und dem Evangelium zugänglich gemacht hat,"" — finden sich wörtlich gar nicht so in dem Briefe — sondern diese Stelle lautet nach wörtlicher Uebersetzung aus dem Englischen: „„Während der letzten Monate sind wir in den Stand gesetzt worden, den Juden in ihrem tiefen Elend in reichlicherem Maaße zu helfen, wofür sie sich selbst viel dankbarer als sonst gezeigt haben und daher, so hoffe ich, auch zugänglicher für die Wahrheiten des Evangeliums."" Diese einfachen Worte wird ein Unbefangener gewiß nicht mißverstehen. Der Bischof hat die Gaben an Wittwen und Waisen aus Israel nur zu dem Zweck ausgetheilt, um ihnen in der Noth zu helfen, — nicht für einen sernliegenden Zweck, — nicht um aus der Noch Capital zu schlagen, nicht um durch eine feine Schlinge die Gewissen der Juden gegen ihre Ueberzeugung zu fangen und zu äußerem Uebertritt aus dem Judenthllm zum Christenthum zu bewegen. Die Evangelische Mission verabscheut alle jesuitischen Grundsätze .... Wir wollen den Juden in ihrer inneren Noch, aber auch in ihren äußeren Bedrängnissen, so viel an uns ist, helfen, um dadurch den Glauben zu beweisen, der in der Liebe thätig ist, und das halten wir für unsre Pflicht gegen Jedermann, u. s. w> u. s. w." " Auf dieses Zeugniß, das „dem Israelit" seine Entstellungen und