Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 9-10 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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160 . Ku hast den Geist und hast die Klarheit, Die alle Finsterniß zerstört. Da Hört man fort und fort Das theure, werthe Wort Ew'ger Gnade. Wie lieblich tönt, was hier versöhnt Und dort mit ew'gem Leben krönt! Auch die nichts davon vernommen, Die fernsten Völker werden kommen Und in die Thore Zions geh'n. Denen, die im Finstern saßen, Wird auch der Herr noch predigen lassen, Was einst für alle Welt geschehen. Wv ist der Gottessohn? Wo ist sein Gnadenthron? Wird man fragen. Dann kommt die Zeit, wo weit und breit Erscheint der Herr in Herrlichkeit. Darum stellet ein die Klagen! Man wird noch einst zu Zion sagen: Wie mehrt sich deiner Bürger Zahl! Voll Erstaunen wird man schauen. Wie Gott sein Hion mächtig bauen Und herrlich weitern wird einmal. Erhebet Herz und Sinn! Es ist die Nacht schier hin Für die Heiden; Es kommt ihr Tag,—sie werden wach Und Israel folgt ihnen nach! Gottes Stadt! Du wirst auf Erden Die Mutter aller Völker werden, Die ew'ges Leben fanden hier. Welch' ein Jubel, wie im Reigen, Wird einst von dir zum Himmel steigen. Die Lebensbrunnen sind in Dir! In dir das Wasser quillt, Das alles dürsten stillt. Hallelujah! Von Sünd' und Tod, von aller Noch Erlöst nur Einer, — Zions Gott. Spitta. In Commission: Carl Dülfer's Buchhandlung in Breslau. Druck von C. H. Storch und Comp, in Breslau.