Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 20 (1864)
- Issue
- 7-8 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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123 aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Heiden schlüge; und er wird sie regieren mit der eisernen Ruthe. Und er tritt die Kelter des Weins des grimmigen Zorns des allmächtigen Gottes ... Und ich sähe das Thier und die Könige auf Erden, und ihre Heere versammlet, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heer. Und das Thier ward gegriffen, und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen that vor ihm, durch welche er verführete, die das Maalzeichen des Thiers nahmen, und die das Bild des Thieres anbeteten: lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. Und die Andern wurden erwürget mit dem Schwerte deß, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging; und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch." Durch dieses Gericht über den Antichrist und seinen Anhang wird die gottlose Weltmacht vernichtet. Mit der Vertilgung des AntichristS und seiner Anhänger steht aber in genauer Verbindung, was Off. 20 von dem Drachen, der alten Schlange, welche ist der Teufel und der Satan, gesagt ist, daß nämlich derselbe tausend Jahre gebunden und in den Abgrund geworfen wird, daß er nicht länger verführen kann die Heiden. Durch diese beiden gewaltigen Begebenheiten sind die großen Hauptmächte der Versuchung und Verführung, die beiden Hauptfeinde Christi und seines Reiches aus dem Wege geräumt und es tritt daher nun die Periode des von Salomo vorgebildeten Friedensreiches des Messias ein, ein Zustand, wie er bisher noch nicht dagewesen ist. Denn von der Apostel Zeit an war das antichristische Wesen vorhanden und kämpfte gegen Christum und seine Gemeine, nur daß es noch nicht unter einem besonderen Haupte zu einem Ganzen vereiniget war. Johannes schreibt 1 Joh. 2,18: „Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehöret habt, daß der Widerchrist kommt, und nun sind viele Widerchristen geworden." Ebenso hat auch der Teufel mit Lügen und Morden dem Reiche Christi jederzeit zugesetzet und den Unterthanen desselben Tag und Nacht innerlich und äußerlich den Frieden gestörei, wie der Apostel Paulus Eph. 6 von diesem Kampf schreibet und der Apostel Petrus die Gläubigen ermahnt: „Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel gehet umher, wie