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Dibre Emeth · 1862-01-01 · 7-8 (1862) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
18 (1862)
Issue
7-8 (1862)
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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106 in der großen Ereter-Hall unter dem Vorsitze des Präsidenten der Gesellschaft, Earl of ShafteSbury, ihren Anfang. Der Secretair der Gesellschaft, Herr Prediger Goodhart, las einen Abschnitt der heil. Schrift; Herr Prediger Js. Brock erflehte in einem Gebete den Segen des Herrn und die jüdischen Kinder der Missionsschulen sangen das bekannte: „Hosiannah dem Sohne Davids." Nun folgte der Jahresbericht, den der Prediger Herr Goodhart vorlas, nach welchem der Präsident folgende Ansprache hielt: Meine christlichen Freunde! Ihr habt den Bericht vernommen, der deS Wichtigen und Ermunternden so viel enthält, daß ich es als meine Pflicht ansehe, Euch zu gratuliren und aufzufordern, Gott den Herrn dafür zu preisen und ihn um seinen ferner» reichen Segen auf die Bemühungen dieser Gesellschaft zu bitten. Es ist mir ein Zettel eingehändigt worden, ohne Zweifel in der Absicht, Euch den Inhalt mitzutheilen. ES ist ein Auszug aus einem Briefe von vr. Chaplin datirt Jerusalem den 24. April; derselbe sagt: „Se. Königl. Hoheit, der Prinz von Wales beehrte unser HoSpital mit seinem Besuch. Er erkundigte sich nach den Verhältnissen und Leiden der Juden und sprach seine Freude über diese Anstalt aus. Seitdem habe ich von Sr. Königl. Hoheit ein Geschenk von ISPfd. Sterlinge zum Besten des Hospitals erhalten; gleiche Summen haben erhalten das Institut von Miß Cooper, die Schulen des Bischofs und die Diakonissen-Anstalt." „Wir sind Alle hoch etfreut über das liebreiche und freundliche Wesendes Prinzen von Wales und seines Gefolges. Er schien entschlossen zu sein, sich angenehm zu machen." In einem untergeordneten Sinne — fährt der Präsident fort — will ich mich bemühen dasselbe zu thun, und ich glaube das am besten zu erreichen, wenn ich sage, daß es nicht meine Absicht ist, Euch mit einer Rede lange aufzuhalten und ich kann dies um so leichter, da ich Euch schon oft genug über diesen Gegenstand angeredet habe, und Euch auch gern die Unannehmlichkeit ersparen möchte, es zum zwanzigsten Male zu hören. Aber das kann ich bezeugen, daß keine Worte die tiefe innige Liebe ausdrücken könnten, die ich für dieses

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