Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 16 (1860)
- Issue
- 3-4 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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64 I. — Glauben Sie, daß Israel in der letzten Zeit sich bekehren wird? C. — Ja, gewiß. I. — Nun glauben Sie dann nicht,*Haß Gott es zur bestimmten Zeit thun und einen auserwählten Boten (gleich Moses) senden wird, um die Wahrheit bekannt zu machen? Warum machen Sie sich vergebliche Arbeit? Sie werden nie etwas aus den Juden machen. C. — Die Juden haben uns zuerst das Evangelium gepredigt, und wir sind Schuldner, ihnen nun wiederum das Evangelium zu predigen. Diesem fügte Stern bei, daß Gott schon durch die Propheten deutlich hiervon geredet habe, und daß die Menschen verpflichtet seien, allezeit auf ihre Stimme zu hören und zu gehorchen. „Heute, so ihr seine Stimme höret rc." „Ich bin sehr geneigt zu glauben, daß dieser Mann denkt, wie er spricht, und daß er der Meinung ist, daß Jesus der Messias ist, aber daß sie keine Verpflichtung haben, ihm zu gehorchen, bis er sich ihnen auf eine besondere und wunderbare Weise offenbart. Ich bat den gut gelaunten Ladenhalter, mich zu besuchen, wenn er nach Jerusalem käme, da ich meine Bekanntschaft mit Juden aufrecht zu erhalten wünschte, und fügte hinzu, daß zwischen den Israeliten und Engländern keine Feindschaft bestehen sollte. Hieraus antwortete er: Es giebt keine Feindschaft, ausgenommen in Betreff eines Punktes, und das ist der Messias." - Dies Blatt erscheint jährlich in 8 bis 1v Heftchen, zusammen 12—14 Bogen, preis für den Jahrgang 10 S&v. 3« Commission: Carl Dulfer's Buchhandlung in Breslau. Druck von C. H. Storch und Comp, in Breslau.