Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 15 (1859)
- Issue
- 8-9 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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115 t zu den Juden , aber, Gott sei Dank, durch die Bemühungen dieser Gesellschaft sind die Menschen veranlaßt worden mehr in die Bibel zu sehen und an hie Stelle der Feindschaft gegen Israel ist Liebe zu ihnen getreten. . . . Einer der Beweise, die man früher gegen die Juden-Mission vorbrachte, war der, daß man fragte: „„Wo sind die Bekehrten? Die Juden haben unter uns Christen in dieser« protestantischen Lande gewohnt, seitdem es eine Republik war; sie haben wenigstens gesehen, was Christenthum ist, und wenn es der Wille Gottes wäre, daß sie bekehrt würden, so würden.wir doch einige Beispiele gesehen haben; aber wo sind diese?"" In dem Jahresbericht der Gesellschaft von 1810 antwortet die Committee auf diesen Einwurf und sagt: „„Wir können nun erklären, daß in London allein nicht weniger als 30 bekehrte Juden und Jüdinnen leben."" Heute kann Ihnen mein Freund, Dr. Ewald, sagen, daß in London allein über 2000 Israeliten leben, die auf den Namen Jesu Christi getauft worden sind. Solchen Segen hat Gott auf die Arbeiten dieser Gesellschaft gelegt. .... Der Beschluß, den ich zu unterstützen habe, fordert Alle, die an diesem Werke Theil nehmen, auf, ihren Einfluß dazu anzuwenden, Andere für die Judensache zu gewinnen. Ich bin 7 Jahre für die Gesellschaft gereist und da wurde ich oft gefragt:,, „Was für ein Buch können Sie mir empfehlen, aus welchem ich Belehrung über die Juden und Judengesellschaft schöpfen kann?"" Diese Frage erging oft an mich; und meine unabänderliche Antwort war diese: „„Glauben Sie, daß das Wort Jerusalem in der Bibel Jerusalem meint?"" Die Antwort darauf war natürlich: „„Ja."" Dann fragte ich weiter: „„Was ist wohl unter Israel gemeint?"" Die Antwort pflegte zu sein: „„Das alte Volk Gottes, die Juden."" „„Glauben Sie das wirklich?"" Wenn man, wie eS denn nicht anders war, mit „„Ja"" antwortete, so sagte ich etwa: „„wenn das Ihre Ueberzeugung ist, so ist die Bibel das beste Buch, das Ihnen Belehrung über die Juden geben kann; sie ist der beste Bericht der Judengesellschaft, denn sie erzählt unS Israels Vergangenheit, Israels Gegenwart und Israels herrliche Zukunft."" .. Ehe ich schließe will ich nur noch einige Worte über unsre Erwartung sagen. Ich meine in unfern Misfions-Bemühun-