Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 2-3 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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41 ging er auf den Wunsch der Comite nach Basel, um sich ordiniren zu lassen, und besuchte dann mit seiner Frau England. Im Oktober kehrte er nach Malta zurück und schickte sich an, sobald als möglich nach Palästina zu gehen. Doch vergingen bis dahin noch mehr als 2 Jahre, die er dazu anwandte, das jüdische Feld am Mittelmeer, besonders längs der Küste der Berberei zu untersuchen. Im Frühjahr 1832 landete er abermals in Syrien mit seiner Familie, als schon der Egyptische Einfall in jenes Land begonnen hatte. Es trat aber jetzt eine festere Ordnung der Dinge ein, und 1833 wagte er es, allein Jerusalem zu besuchen, und im Mai desselben Jahres gelang es ihm endlich, ein Privathaus in Jerusalem zu miethen, während er bisher nur in einem Convent hatte Wohnung finden können. Er erzählt aber, daß es bis November dauerte, ehe er sich mit seiner Familie einrichten konnte in der neuen Wohnung, und er betrachtet es mit Recht als einen höchst wichtigen Schritt, als den Beginn einer festen Mission im gelobten Lande. Die Mission in Jerusalem war ohne Zweifel eine große Prüfung für den Glauben und die Geduld der Freunde Israels in England, aber große und langwierige Prüfungen sind oft die Vorboten von großem und unerwartetem Segen für die, so durch Gnade stark sind, im Dienste für Gottes Ehre auszuhalten. Als Herr Nicolay so n zwei Jahre in seinem gemietheten Hause in Jerusalem gewohnt hatte, forderte ihn die Comite auf, nach Smyrna zu gehen, um sich mit dem dortigen Prediger W. B. Lev es zu berathen über einen Plan einer Misstons-Colonie in Jerusalem. Sic schickten einen Bericht an die Comite, der zu ernsten und interessanten Erörterungen führte. Zu Anfänge des Jahres 1836 fing er den Unterricht mit dem ersten forschenden Juden an, dem Ersten, der in diesen unsern Tagen in der heiligen Stadt nach der christlichen Wahrheit forschte, wo das christliche Bekenntniß begonnen hatte, als dreitausend jüdische Stimmen ernstlich fragten: „Ihr Männer, lieben Brüder, was sollen wir thun?" Es war ein weiterer Fortschritt des großen Werkes, das ihm am Herzen lag, und Nicolayson freute sich über einen so großen Beweis des göttlichen Segens, nicht nur weil Freude im