Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 2-3 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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18 folgen, die uns nicht nur das Dirken dieses GotteSmannes, sondern zugleich auch die ersten Anfänge einer protestantischen Kirche, ja selbst die Gründung und das Wachsthum des evangelischen Bisthums in Jerusalem vor das Auge deS Geistes führt. Indem wir wünschen, daß diese Mittheilungen nicht nur vielen Christen, sondern auch vielen Israeliten zum Segen gereichen mögen, erwähnen wir nur noch, daß die Collecte, welche an den Kirchthüren gesammelt wurde, 19 Thlr. betrug, wozu später noch nahe an % Thlr. von einigen Freundinnen Israels und Jerusalems kamen, welche der Feier nicht hatten beiwohnen können. Die Predigt ist auch allein zu haben für % Sgr., und kann durch Herrn Carl Dülfer in Breslau bezogen werden. . Gebet. Barmherziger und gnädiger Gott, der Du in der Höhe und im Heiligthum wohnest, im Lobe der heiligen Engel und Erzengel, aber auch stehest auf das Niedrige im Himmel und auf Erden, und der Du Dir auch in Gnaden Wohlgefallen lässeft unser Lallen und Stammeln, das aus unreinem Herzen und von sündigen Lippen kommt; wir loben und preisen Dich, daß wir die Gnade haben, Dich zu kennen, und den Du gesandt hast, Jesum Christum, unfern Heiland, den zu erkennen das ewige Leben ist. Wir loben und preisen Dich, daß Du uns aus der Finsterniß des Heidenthums herausberufen und gebracht hast zu Deinem wunderbaren und herrlichen Licht des Evangeliums von Jesu Christo, in welchem durch Deine herzliche Barmherzigkeit uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe, auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsterniß und Schatten deS Todes. Wir loben und preisen Dich, daß Du durch Jesum Christum, Deinen lieben Sohn, Dir aus allen Völkern, Nationen, Leuten und Zungen ein Volk Deines Eigenthums hast erwerben lassen, und daß Du durch die Predigt Deines Wortes noch immer fortfährst, Dir dies Volk zu sammeln. Wir loben und preisen Dich, daß Du Deinem Volk, das Du bereits gesammelt hast, auch die theuren und herrlichen Verheißungen gegeben, daß die ganze Erde voll werden soll Deiner Erkenntniß, wie Wasser den Meeresgrund