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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 1 (1857) · page 11

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Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
1 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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II ihr Land führen; und will sie weiden auf den Bergen Israels und in allen Auen und auf allen Angern des Landes;" er will seiner Heerde helfen, daß sie nicht mehr zum Raube werden soll, er will David, seinen Knecht, zum Hirten über sie bestellen, der soll sie weiden, und er, der Herr, will ihr Gott sein, und sein Knecht David soll der Fürst unter ihnen sein. Hieraus erhellt denn zur Genüge, daß der traurige Zustand, in welchem sich die Kinder Israels nun schon seit vielen Tagen, seit Jahrhunderten befunden haben, einst ein Ende erreichen wird, daß sie wiederum das Erbe ihrer Väter einnehmen und das vom Herrn geliebte und gesegnete Volk sein werden. Die Bedingung dieser großen und herrlichen Erlösung und Wiederannahme ist und bleibt aber die Bekehrung zum Herrn, ihrem Gott, und ihrem Könige David, das ist dem Messias. So lange diese Bekehrung und folglich auch das Verwerfen der Menschensatzung nicht statlfindet, kann auch die Erlösung und Wiedereinsetzung in die frühern Vorrechte nicht erfolgen. Wir wissen nun zwar sehr wohl, daß eine solche Erlösung Israels, besonders aber die Rückkehr in das Land der Väter, und das Fortbestehen als eines selbstständigen Volkes nicht nur von Christen, sondern auch selbst von Juden bezweifelt und sogar geleugnet wird; die neuern Juden wollen gar nichts davon hören und wissen. Allein mag man es leugnen, wie man will, Wahrheit muß doch Wahrheit bleiben. Die Erlösung ist in der Schrift verheißen, und die Schrift kann nicht gebrochen, sie muß erfüllt werden. Himmel und Erde werden vergehen, aber das Wort des Herrn bleibet in Ewigkeit. So gewiß die Drohungen an Israel erfüllt find, so gewiß werden auch die Verheißungen an ihm erfüllt werden. So gewiß die Kinder Israels lange Zeit ohne König, ohne Fürsten, ohne Opfer, ohne Götzensäule, ohne Ephot und ohne Götzenbilder gewesen sind, so gewiß werden sie sich auch einst bekehren und den Herrn, ihren Gott und ihren König David, den Messias suchen, und werden den Herrn und seine Güte ehren in der letzten Zeit. Und so gewiß der Messias bereits in Niedrigkeit auf Erden erschienen ist, das Werk der Erlösung durch Leiden und Sterben (Jesaias 53) vollbracht und sich zur Rechten des Herrn gesetzt hat, wo er nun regiert, bis er alle seine Feinde zum

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