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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 9-10 (1856) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
9-10 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Stratford de Redcliff; aber laßt mich hinzufügen, ein großer Theil dieses Lobes gebührt auch meinem edlen Freunde, dem Staats- SGchtair, der diesen Gegenstand mit großer Kraft u«d großem Eifer betrieben hat. Und jetzt, wo die Sache kein Geheimnis mehr ist, kann ich erklären, daß bereits vor zwei Jahren eine Depesche aus deur Ministerium des Aeußern, die mein edler Freund mit eigner Hand schrieb, nach Constantinopel gesandt wurde, in welcher der dortige Britische Gesandte dringend angegangen wurde, alles Mögliche zu thun, um "für die Juden diese große Emancipation auözuwirken, daß sie Land erwerben und jedes bürgerliche Privilegium im heiligen Lande Palästina genießen können. Unter dem Segen Gottes haben diese vereinten Bemühungen diesen Erfolg gehabt , von dem aus weitere Anstrengungen gemacht werden können. Wir sehen daher, meine Freunde, daß dieser Krieg nicht ausschließlich ein Uebek gewesen ist, denn es hat Gott in seiner Gnade auch gefalle«, Gutes aus dem Uebel hervorzubringen; und was wir, nach menschlicher Berechnung, durch keine Unterhandlungen hätten errcichM können, oder wenigstens nicht ohne sehr großen Verzug, da» wurde durch eine einfache Verordnung des Sultanserlangt die aus den Bestimmungen und Bedingungen des Vertrages sich ergab, der den Frieden zwischen den Nationen Europas zu Stande gebracht Hai. Die durch den llstti Scheriff erlangten Concessionen sind ein Gegenstand von großer Bedeutung, nicht nur für die Muhamrdaner und eingebornen Christen, sondern auch für die Juden in der Beförderung ihrer großen Angelegenheit, denn es ist in denselben in der weitesten Ausdehnung der vollständige Grundsatz religiöser Freiheit enthalten. Ich berühre diese Concessionen , nicht um ausführlich in dieselben einzugehen, sondern lediglich darum, um den bangen Besorgnissen zu begegnen, mit denen Viele erfüllt find, wenn sie erwägen, daß diese Concessionen weiter nichts sind, als verlornes Papier, daß man sie in vielen Fällen umgehen, in andern verletzen wird, und daß wir nach Allem weiter Nichts erlangt habe», als eine unnütze Erklärung, die ohne alle praktischen Resultate fei», wird, Wan wird sie ohne Zweifel umgehen und verletzen, aber wir habe», denersten großen- Schritt «langt, nämlich die Con»

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