Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 7-8 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Dibre Emeth oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. In Verbindung mit vr. Biesenthal und Missionar Lange, herausgegeben von C Hartman«. M N u. 8. 1856. 12 Jahrgang. Ueber die Sendung Israels, oder: Was hat es str eine Irvandtniß mit der MW« der Jade«? (Schluß.) Der zehnte Gesang schildert Israel als den unbeweglichen, unerschütterlichen Felsen, der, wenn auch „der ehrne Gang der Zeit manch Geröll und Gestein von Haupt und Wand losgeriffen " hat, doch selbst „unerschüttert und mächtig in die Höhe starrt." Wie passend oder unpassend dies Bild gewählt sei, wird Jeder leicht beurtheilen können, der sich erinnert, was Moses in seinem Abschiedsliede singt: Er — Gott — ist ein Fels, von Israel aber sagt: die verkehrte und böse Art fällt von ihm ab. Da ist schon keine Felsenart in dem Sinne, wie der Verfasser dichtet. Uns ist auch keine Stelle bekannt, wo Israel in dieser Beziehung, wie der Verfasser singt, mit einem Felsen verglichen werde, wohl aber sagt der Prophet Jer. 5, 3: Sie haben ein härter Angesicht denn ein Fels, und wollen sich nicht bekehren. Auch wissen wir, was der Prophet Jesaias von dem Stammvater Israels 51, 1. 2 sagt: Schauet den Fels an, davon ihr gehauen seid. Und wen er unter diesem Felsen verstand, das sagt er im folgenden Verse, wenn er hinzusetzt: Schauet Abraham an, euren Vater. Abraham war ein Fels in