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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 3-4 (1856) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
3-4 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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39 Zeugniß von dem noch an sich trägt, was der Herr gethan hat in Zion. Salem ist. es, von wo Melchisedek ausging, Abraham entgegen; Moriah istes, der Berg daneben, da Abraham seinen einzigen Sohn Isaak zum. Opfer brachte seinem Gott, der es ihm geboten hatte, im Gehorsam des Glaubens, dafür er den ewigen Bund empfing und die Verheißung: in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Völker; Zion ist es, da die Burg Davids stand, des Königs, dem ein ewiges Königreich verheißen war und die gewissen Gnaden Davids; Zion, wo Salomon dem Herrn ein Haus erbaute, worin er wohnen sollte ewiglich; Zion, wo an der Stelle des zerbrochenen Salomonischen Tempels ein neuer geringer erstand nach der Babylonischen Gefangenschaft durch Nehemia; Zion, wo jener Tempel neu in Herrlichkeit sich erhob durch die Hand des Königs Herodis, über den unser Heiland weinte, da er seine prächtige Gestalt vom Oelberge sah, in den er selbst einzog als der Engel des Bundes, deß Israel begehrte: er selbst, der Tempel Gottes, in welchem der Vater wohnte mit aller seiner Herrlichkeit. In diesem Zion hat Gott Jehovah einen auserwählten köstlichen Eckstein gelegt und dieser Eckstein ist ein lebendiger Eckstein, er trägt das Leben in ihm selber, wie der Vater hat das Leben in ihm selber und er trägt die Sünde der ganzen Welt unv nimmt sie auf sich als das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt und es strömt das Leben aus auf alle Steine, die auf diesen Eckstein gelegt werden, daß sie auch lebendige Steine werden und das ewige Leben haben und berufen sind zu einer unvergänglichen Hoffnung durch den, der auferstanden ist von den Todten. Geliebte, da ist in Erfüllung gegangen, daß das Haus nunmehr gefunden war, darinnen Jehovah Lust hat zu wohneff; nun ist bas Wort erfüllt: Dies ist meine Ruhe ewiglich; hier will ich wohnen, denn es gefällt mir wohl! Das istder lebendige Stein, welcher schon der Salomonischen Tempelherrlichkeit zu Grunde gelegt war; auf diesen Stein wies vorbildlich hin die Stiftshütte und die Bundeslade, Tempel und Heiligthum, Opfer und Gottesdienst, Alles, was Israel von seinem Gott gegeben war; nun bricht der schöne Glanz aus Zion an, nun heißt eS: Aus

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