Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 7-8 (1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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123 im Zunehmen, und verbreitet sich besonders in vielen Theilen DeutschlaKds;:-und das-ist ein Uebelstand, welcher größere Anstrengungen der^ Gesellschaft erfordert. Unser ausgezeichneter Freund, der:<Secretair,i hat Much die Einzelnheiten vorgelesen in Betreff unserer Missionen iirPreußens ich kann aber niemals irgend eine Anspielung auf das Königreich hören, ohne daran -zu denken, wieviel die Gesellschaft dem Regenten desselben schuldet, und welch ein -wunderbarer Beweis es ist von der Hülfe des Herrn, daß Er das Herz jenes Monarchen geneigt gemacht hat, uns solch wirksamen Beistand zu leisten. Wir wissen es, daß es Gott ist, der die Herzen der Könige lenkt und regiert, und ihm gebührt unser demüthiger und schuldiger Dank, daß Er das Herz des Königs von Preußen geneigt gemacht hat, unser bester Beistand zu sein. Ich will damit schließen, daß ich die Meinung ausspreche, die Thatsachen auf die ich hingewiefen habe, sollten uns zu vermehrter Anstrengung anspornen. Laßt uns deß eingedenk fein, wie leicht unsere Aufgabe hier ist im Vergleich zu der unserer Agenten, welche außerhalb an dem Werke arbeiten und kämpfen. - Wie viele giebt es nicht, die da meinen, sie thun Etwas, wenn sie diese Versammlung besuchen und zu unserm Fonds beitragen, ohne daran zu denken,- daß unsere Agenten ihre Arbeiten verfolgen mitten unter Schwierigkeiten und Armuth, und daß sie oft unter Mangel und Krankheit hart arbeiten Tag für Tag, und Nacht für Nacht. Laßt uns daher in der leichten Art, in der wir es können, unsere Anstrengungen in dieser Sache vermehren, und ihnen so unsere Würdigung ihrer Dienste zeigen; und laßt mich Euch versichern, daß Nichts so ermuthigend für diejenigen ist, welche mit Schwierigkeiten und Widerwärtigkeit zu kämpfen haben, als die Gewißheit, daß sie sich dabei des Mitgefühls, der Liebe und der aufrichtigsten Wünsche, und, laßt mich hinzufügen, der Gebete ihrer Landsleute zu Hause erfreuen dürfen." Herr Dr. M'Caul unterstützte den Antrag. Er sprach nach alter Weise mit einem Herzen voll Liebe zu den Juden und hob aus dem Berichte sowohl das hervor, was entmuthigend , als auch das, was ermuthigend ist. In Bezug auf das Letztere heben wir nur einen Punkt hervor. Er sagt; „Der große Anstoß für die Juden