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Dibre Emeth · 1852-01-01 · 2-3 (1852) · page 31

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
8 (1852)
Issue
2-3 (1852)
Date
1852-01-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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47 ihre Zahl bis auf L5 herangewachsen, so daß ich genöthigt wurde, eine größer Stube zu nehmen.; Der Gegenstand meiner beiden letzten Vorträge warderAusspmch des Allmächtigen: „Kein Mensch wird leben, der mich stehet. (5 Mos. 33, TL) Ich zeigte meinen Zuhörem , daß wir dessen ungeachtet lesen, daß unser Vater Abraham Gott sah, und so auch Jakob und Moses, und Gideon, und Manoah, und David, und Jesaia, und Ezechiel, und Daniel, und doch starben fie nicht. Und über dies erschien ihnen Jehovah in menschlicher Gestalt, so daß diejenigen, welchen diese Gnade zu Theil wurdezuerst glaubten, einen Menschen zu sehen. Dann bat ich meine jüdischen Freunde, mir diesen Widerspmch zu erklären, was einige von ihnen auch versuchten. Nachher erklärte ich ihnen die Sache nach dem Neuen Tastamente: Niemand hat Gott gesehen, der eingeborne Sohn, der in das Vaters Schooß ist, der hat es uns verkündiget.^ (Joh. 1,18). Ich fuhr dann fort, ihnen zu zeigen, daß Gott der Vater dem Menschengeschlecht seinen Willen durch seinen Sohn, das Wort, bekannt gemacht hat, durch welchen alle Dinge gemacht worden find, welcher ist der Messias,» welcher der ist, der allen Heiligen von Alters her erschienen, und welcher der ist, der unsere menschliche Natur an sich nahm, welcher genannt wird: „Wunderbar, Rathgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst;" welcher starb für unsere Sünden «ach der Schrift, und wieder auferstand «ach der Schrift; welcher gen Himmel fuhr nach der Schrift; welcher fitzt zur rechten Hand Gottes nach der Schrift, und welcher die Sünden vergiebt allen, die an ihn glauben; durch ihn allein erlangen wir ewiges Leben, aber die, welche ihn verwerfen, können das Leben nicht haben. Auf diese Bemerkungen hörte man mit großer Aufmerksamkeit. Die Folge dieser Vorträge ist bisher die gewesen, daß viele, . welche mich des Sonnabends hörten, am Sonntage in unsere Kirche kamen. So zählte ich am letzten Sonntage (den 4. Januar) 60 Juden bei unserm hebräischen Nachmittags - Gottesdienste, die in unserer Handwerker-Schule mit eingeschloffen. Ein angesehener Jude, welcher meinem Vortrage beigewohnt hatte, kam mit seiner Frau in unsere Kirche. Beim Abend - Gottesdienste waren gegen

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