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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 10-11 (1851) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
10-11 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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166 lichen Herrlichkeit vor ihm zu-erheben. Und es geziemt uns, wachend und munter zu sein. Die Zeichen der Zeit sind mannigfach. Mancherlei weist unS darauf hin, daß die herrliche Zeit vielleicht nicht mehr fern ist, wenn der Herr JesuS mit einem Feldgefchrei und mit der Stimme des Erzengels und der Posaune Gottes, vom Himmel hernieder kommen wird, und die Todten in Christo werden zuerst auferstehn. Dann werden wir, die wir leben, wenn der Herr irgend Jemand von uns bis zu dieser herrlichen Zeit sparet, denen nicht zuvor kommen, welche schlafen, sondern werden emporgerückt werden dem Herrn entgegen in der Luft, und werden allezeit bei dem Herrn sein. Dies ist die herrliche Zeit, welche mein Herz erfreut, und welche wie ich wünsche, jedes einzelne Herz von denen erfreuen möchte, zu welchen ich rede, Ich finde den größten Trost und Frie-. den in dem Hinblicke auf diesen herrlichen und wichtigen Zeitabschnitt. Wir sollten suchen, denselben herbeizuführen. In dem Worte Gottes werden wir aufgefordert, das Reich Gottes herbeizuführen, und in unserer köstlichen Begräbniß-Liturgie werden wir daraufhingewicsen, in Aufrichtigkeit und Wahrheit zu beten, daß der Herr die Zahl seiner Auserwählten voll machen und das Kommen seines Reiches beschleunigen wolle. Der Herr sammelt nun seine Auserwählten von einem Ende zum andern. Es werden Misfionare nach Morgen und Abend, nach Mitternacht und Mittag ausgesandt. Reiche der Welt, welche bisher verschlossen-waren, werden dem Worte Gottes geössiiet. Das Evangelium geht aus, als ein Zeugniß unter allen Völkern. Und was Mxn wir in Bezug auf die Juden, die bisher verfolgt und mißhandelt worden find? Nun eine Emeuerung der Achtung gegen sie, ein Verlangen, sie wieder erhoben zu sehen, nicht in diesem, sondern in ihrem eigenem Lande. Das Volk Gottes fängt an, eine Art Achtung und Ehrfurcht vor den Juden zu haben. Und das ist Etwas von dem, was im 1Ü2. Psalm gesagt wird, und was Unmittelbar vor der Wiederherstellung der Juden und dem Kommen des Herrn geschehen soll: Du wollest dich aufmachen, und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, daß du ihr gnädig seist, und die Stunde ist gekommen. Denn deine Knechte wollten gern,' daß sie gebauet würde, und sähen gerne, daß ihre

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