Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 8 (8.1850)
- Date
- 1850-08-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Geschlechts Davids, der Helle Morgenstern ist, der das tausendjährige Reich begründen wird. Zu der Zeit wird er als König groß sein, und alle Völker werden ihm dienen, und alle Könige werden vor chm niederfallen und ihn anbeten. Versucht nun, meine theuren Kinder, euch die Worte meines Textes: „Er wird groß sein" insGedächtniß zurück zu rufen. Als groß hat er sich bewährt als Mensch, als groß hat er sich bewährt in seinem Amte, dem prophetischen, priesterlichen und königlichen; und er wird sich der Welt noch besonders als König groß zeigen. Denn wenn er seinen Thron, den Thron seines Katers David, einnehmen wird, dann wird er, wie unS der Prophet Sacharjah lehrt, König fein über die ganze Erde; und der Prophet Zohannes lehrt uns, daß dann die Reiche dieser Welt sein, sein werden, und er immer und ewiglich herrschen soll. Nun, meine lieben Kinder, denkt nach über diesen wunderbaren Heiland, und o! denkt nach über ihn und die großen Folgen des Heils, das er bereitet hat. Gott ist verherrlicht und der Mensch erlöst und selig. Den Fürstenthümern und Gewalten im Himmel soll durch die Kirche die wannichfaltige Weisheit Gottes bekannt werden. Und nun, meine lieben Kinder, haben wir nur den einfachen Wunsch für euch, daß ihr auf diesen Heiland vertrauen — diesen Heiland lieben — diesem Heiland dienen — und frühzeitig aus Erfahrung die Größe seines wunderbaren Heils in der Wahrheit erkennen lernen möchtet. Ich hoffe und bete, daß sein Name für alle, die hier gegenwärtig sind) wie ein ausgeschütteter Balsam sein möge, und daß sein Name in eure Herzen geschrieben werde — sein Name, der oft selbst bet denen groß ist, die nicht mit seiner ganzen Größe bekannt sind. Zu dieser Hinsicht will ich euch eine merkwürdige Geschichte erzählen: Als Or. Wolff, ein Landsmann von euch, und mein theurer Freund, sich in der Arabischen Wüste befand, wurde er zum Gefangenen gemacht und, wie es bisweilen geschieht, an den . Schweif eines Pferdes gebunden, daß ihn nicht nur über seine Kräfte hinter sich her schleppte, sondern auch jeden Augenblick sein Leben in Gefahr brachte. Als man ihm anbot, ihn zu befteien, wenn er sagen wolle: Muhamet ist der Prophet