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Dibre Emeth · 1850-08-01 · 8 (8.1850) · page 4

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Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
8 (8.1850)
Date
1850-08-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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1 124 umher und chat Gutes. Er war der einzige Vollkommene, der jemals auf Erden erschien, seit dem Adam fiel. Und laßt es mich aussprechen, theure Kinder, daß der Charakter Christi allein ein Beweis für die Wahrheit unsrer Religion ist, denn hätte niemals ein solcher Mensch gelebt, so hätte auch niemals ein solcher von der Feder eines Menschen gezeichnet werden können. Aber, meine theuren Kinder, laßt uns einen Blick auf seine letzten Augenblicke thun; wie herrlich und glorreich sehen wir ihn da! Während er, die Sonne der Gerechtigkeit, blutet, schüttet er sein Herz im Gebete aus für seine Mörder, und zur selben Zeit finden wir bei ihm die natürliche menschliche Liebe, indem er die Jungfrau Maria der Sorge des Johannis und den Johannes der Liebe der Maria empfiehlt; und nachdem dies geschehen, giebt er seinen Geist auf und empfiehlt seine Seele in die Hände des Vaters im Himmel. Ein solcher war Jesus Christus als Mensch. Zch weiß ihn nicht besser zu bezeichnen als mit dem Worte — Licht — das Licht selbst ohne Finsterniß. Aber, meine theuren Kinder, ich muß nun eure Aufmerksam-- keit auf seine Größe in seinem Amte lenken. Damit meine ich die Aemter, die er übernahm, um fie für uns und zu unser« Heile zu verwalten, die Aemter eines Propheten, eines Priesters und eines Königs. Cr war groß als der Prophet, der in die Welt kommen sollte — er war groß in der Verkündigung des Willen Gottes, der Zwecke und Abfichten Gottes, der Herrlichkeit und des Heiles Gottes. Er war treu in der Darlegung des gegenwärtigen Zustandes des Menschen, und darin, daß er ihm die Noihwendigkeit zeigte, an ihn, als den für die Sünden der Menschheit Gekreuzigten zu glauben, so wie, daß in dem Menschen durchaus eine göttliche Veränderung Vorgehen müsse, wenn er geschickt werden solle, Gott zu dienen und sich seiner Gegenwart in der zukünftigen Welt zu erfreuen. Er war groß in der Vorherverkündigung vieler Dinge, welche fich auf seine Kirche sowohl unter Heiden als Juden bezogen — in der Vorherverkündigung der Zerstörung der geliebten Stadt, weil fie ihn verworfen hatte — in der Borherverkündigung der Aufnahme der Heiden in seine Kirche

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