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Dibre Emeth · 1850-06-01 · 6 (6.1850) · page 11

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Journal
Dibre Emeth
Volume
6 (1850)
Issue
6 (6.1850)
Date
1850-06-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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m gestellt obschoy ey dabei nicht vergißt, auch de« Juden das HÄ in Christo nahe zu bringen, welche noch fest im Zudenthnme stehen. Zn welcher Weise und mit weichem Segen dieser Verein Wirkt, geht sus einem Schreiben des Agenten desselben, des Herm Pfarrers Bxtnoulli an den Herausgeber dieses Blattes recht deutlich hervor, nnd da wir hoffen dürfen, daß unsre Leser die Mit? theiluug picht ohne Znteresse und Segen lesen werden, so wollen wir sie denselben nicht oorenchaltev. Der thevre Mann Gottes schreibt also: Was yysern hiesigen Verein von Frennden Israels qnbrtrifft, so ist seit unser« letzten Zahresfeste das kleine Gememdlein von Proseltzten, die durch unser» Dienst her Kirche Christi zygeführt worden sind, wieder «m Ein Glied angewachsen, indem am 7. Ort- 1849 ein israelitischer Schneidergeselle aus dem Grvßherjogthum Baden in der evangelischen Kapelle zu St. Louis bei Basel getauft worden ist. Gegenwärtig steht nn« eine junge Zudentochter aus dem GroHerzogthnm Hessen-Darmstadt bei »ns im Taufunterricht. Zn unser« kleinen Proselyienhause befinde« sich gegenwärtig 2 liebe Brüder aus dem Hanse Israels, die beide auswärts getauft worden find, der Eine in Jerusalem durch Bischof Gobat, der Andere in London. Sie kamen hierher, nicht wissend, was anfangen und wohin flch wenden, rechte Beweise von der Rothwendigkeit der Prvselytenpflege. Wir nahmen uns ihrer an, und lassen fie Berufe erlernen, um fie in dev Stand zu setzen, mit ihrer Hände Arbeit ihr Brot zu verdienen. Zugleich erhält der Eine noch einen nachträglichen Religionsunterricht, der ihm sehr nöthig zu sein scheint. Mit denjenigen unserer Proselyten, die nun hin und her zerstreut find, stehen wir zum Theil fortwährend in lieblicher brieflicher Verbindung. Einer derselben steht zu Liverpol im Dienst einer Gesellschaft, besucht Spitäler, verkündigt das Evangelium den Kranken, vertheilt Traktate, nimmt sich der deutschen Emigranten, die nach Amerika answandern wollen« und auch feinet Brüder «ach hem Fleisch an. Ein Anderer ist (doch nicht von uns) nach St. HiPpylMh»

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