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Dibre Emeth · 1848-11-01 · 11 (11.1848) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
11 (11.1848)
Date
1848-11-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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der Nothwendigkeit einer Versöhnung, wie sie Christus,, «vftv Herr, für.die Sünden der Welt am Kreuze vollbracht hak Am 21. besuchten uns mehrere Personen aus dem Bech-i Hawedxasch.*) Zm Laufe unsers Gesprächs behaupteten sie deq Borzug Moses vor allen andern Propheten und fügten hinzu, daß selbst wir Christen Moses verehren müßten und zugeben, daß er ein viel größerer Prophet sei als Jesus Christus, und gründeten ihre Beweisführung auf den Ausspruch (5. Mos. 34,1.0.): „Und es stand hinfort kein Prophet in Israel auf wie Moses." Ihr scheinbarer Sieg wurde jedoch bald zur Niederlage dadurch, daß wir ihnen den Unterschied zwischen der vergangenen und zukünftigen Zeit zeigten. Denn wenn gesagt wird: Es stand kein solcher Prophet mehr auf, so folgt daraus nicht, daß niemals mehr,ein solcher aufstehen solle. Und zum Beweise, daß wirklich einst ein solcher aufstehen solle und werde, richteten wir ihre Aufmerksam, keit auf 5. Mos. 18, 18., wo ausdrücklich rin Prophet wie Moses verheißen wird. Am 22. besuchten uns mehr als 30 Juden, mit denen wir den ganzen Tag beschäftigt waren, indem wir ihnen das Evangelium von unserm Herrn und Heilande Jesu Christo predigten.; Sonntag den 23. Heute wurde uns hie Freude zu Theil« den Mullah Eliahu, Rabbiner von Buschir, durch die heilige Taufe in die Kirche Christi auftunehmen. Da wir in unfern frühern Berichten seiner schon oft gedacht haben, so mag jetzt die kurze Notiz genügen, daß der Mullah während der Zeit seines Unterrichts mit seinem Leben und in seinen Gesprächyr Zeugniß davon ablegte, daß der Geist Gottes in einem hohen Grade W« Einfluß auf ihn ausübte. Da er gegen zwei Monate in unserm Hause lebte, und so unter unsrer unmittelbaren Aufsicht war, so haben wir davon verschiedeye erfreuliche Beweise gesehen. Er un, terhielt sich oft mit Juden übers Christenthym, und , zwar, wie wir öfter mit Freude und Erstaunen Zeuge davon waren, in einer Weise und mit einer Geschicklichkeit M AnWrqng und Erläuterung von Schriftstellen, daß das Gewissen mächtig davon ergriffen werden mußte. Das sind Beweise von der wunderbarm Veränderung, die in der Bekehrung eines Sünders durch die Kraft des *1 Ist der Ort, wo die Juden zusammen komme», da«. Gesetz, besonders aber den Talmud zu studire».

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