Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 10 (10.1848)
- Date
- 1848-10-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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I» be« Jewiah Intel%e4ce emhaltm find. HM WM WM: , Am M, Mai wurden mir von einem unsrer Proselyten drei Juden vorgkstkllt, welche im Ehristenthume unterrichtet zu werden wünschten. Ihre Name» find S^, A" und D. Sie NjähltM mir, daß ße von Algier gekommen wäre«, nachdem die Franzosen Besitz von diesem Lande genommen, und fich zunächst iy Beyrut und dann in Jaffa niedergelassen hätten, von welchem letzter« Orte sie auch jetzt kämen. Bor einigen Zahrm hätten fie zum ersten Male von gläubige« Juden etwas vom wahren Ehristenthume gehört, da fie aber keine volle Kenvtniß darüber erhalten hätten, so wären fie nun in die heilige Stadt gekommen, um darin weiter unterrichtet zu werden. S— ist verheirachet und hat 6 Kinder, auch hat er eine Waise bei fich, den Sohn , seiner, verstorbenen Schwester. Joseph, der Neffe vonS—, ist ebenfalls verheirachet und hat ein Kind. David, der Bruder Josephs, ist ein junger Mann von 17 Jahren, so daß fie zusammen 14 Seelen sind. Nachdem ich Einiges mit ihnen gesprochen hatte, sagte ich ihnen, daß ich ihretwegen mit dem Bischof und Herrn Nicolayson Rücksprache nehmen würde. Dies that ich und es wurde der 26» Mai dazu bestimmt, daß fie zum Bischof gehen sollte«, damit er etwas Näheres über den Zustand ihres GemüchS vernehmen möchte. An dem bestimmten Tage ging ich mit ihnen zum Bischof, wo auch Nicolayson gegenwärtig war, welcher ihnen den Inhalt vnsers Glaubens nach der Schrift kurz mitthrilte. Der Bischof sprach auch mit ihnen; darauf gingen fie mit mir zu Hanse, wo sie sich über ihr Inneres offner aussprgchea und den Wunsch äußerten, ihre Famillen sogleich nach Jerusalem zu holen. Es ist in der That erfreulich, daß mehrere Familien zugleich kommen und fragen, was sie thun sollen, um selig zu werden; aber es ist sehr betrübend, wenn solche suchenden Seelm in leiblichen Dingen von der Unterstützung der Mission abhängig sind, welches der Fall bei diesen Familien ist. Wir müssen nun sehen, was für sie gechan werden kann und ich zweifle nicht, daß der, welcher nicht den Tod des Sünders will, sondern daß ex sich