Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 8 (8.1848)
- Date
- 1848-08-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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138 gezogen und hat sich auch für seinen schon früher ergriffMW Lehrerberuf gründlich ausgebildrt, in seinem Vaterland« ein gutes Examm bestanden und in demselben auch die heilige Taufe erhalten. Der Verein in Basel zeichnet fich dadurch aus, daß er mit Recht bei aller Sparsamkeit doch dann nicht spart, wenn es -ist, einem Proselyten dazu zu verhelfen/ daß er einen Beruf recht erstrne, um atz Christ im Stande zu sein, sein eigen Brod 4« essen. Dies ist aber die einzig richtige Weise, sich der Proselyten anzuuehmen; denn dadurch wird allein etwas Erkleckliches erstell, während durch bloße augenblickliche Unterstützung nicht bloß nichts ausgerichtet wird, sondern auch der Warakter der edlen Zsraeliten verletzt, und bei denen, die zum Umherziehen Neigung haben, leicht verderbt wird. Doch hat sich dies Zahr der Baseler Verein nicht bloß auf Unterricht und Proselytenpflege und Anregung der Liebe für Israel unter den Christen beschränkt, sondern hat auch einige Missionsthätigkeit zu üben begonnen. Der Hausvater des Proselytenhauses machte eine sechswöchentliche Missionsreise, und sein Tagebuch ist äußerst anstehend und interessant. Sodann hatte derselbe mit vielen Zsraeliten des Elsasses, die im März dieses Jahres -sich nach Basel flüchteten und dort liebevolle Ausnahme fanden, persönlichen Umgang Auch wurde auf etliche Wochen ein warmer Freund Israels als Colporteur angestellt, der in einer Gegend Würtembergs umherreiste, Bibeln und Traktate an Zsraeliten verkaufte und mit vielen in tiefere Gespräche kam. Die Mittel zur Bestreitung aller Ausgaben schenkte der Herr, so daß der Verein zwar nie Ueberfluß, aber auch nie Mangel hatte. Nach dem Berichte hielt Herr Missionsprediger Sutler eine ergreifmde Ansprache, in welcher er die Pflicht der Christen gegen Israel schilderte. Sodann sprach Schreiber dieses und erzählte unter Anderem: Ein Heiden- und ein Juden-Missionar machten zusammen eine kleine Reise und Hielten bei ftomwen; Landleuten Me Missionsstunde. Der Heidenmissionar sprach zuerst und erzählte von seinen Erfahrungen unter den Muhamedanern und schlch also: bei dm Heiden ist die und