Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1847)
- Date
- 1847-06-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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niß VW uns het ausüben werde, die sowohl auf den überaus Mstelltenmorgenländischen Kirchen und dem Zweige der römischen Kirche in der heikigeu Stadt als auch'auf der muhamedanischeu Bevölkerung ruhe, so daß die, welche jetzt von uns als Uebelthätern reden und unser» guten Wandel in Christo fälschlich lästern, beschämt und bereit werden mögen, Gott zu verherrlichen am Tage der Heimsuchung- Besonders aber sprach er die Hoffnung aus, daß das Licht auf das alte Bundesvolk Gottes scheinen werde, das die größten Ansprüche auf unsere Dankbarkeit und unser Mitgefühl habe. Er sehne sich nach dem Tage, wenn die Decke von ihrem Herzen genommen werden würde, daß es sich zum Herrn bekehre — und das Wort Gottes wieder wie früher von Zion ausgehen, und die Wiederannahme Israels wiederum ein Leben von den Tobten für die Welt sein werde. Darauf wandte sich der Bischof an die Geistlichen, und bat sie um ihre eifrige Mitwirkung, um ihren Beistand, vor allen Dingen aber um ihre Fürbitte. Dies chat er mit einem tiefen Gefühl seiner individuellen Untüchtigkeit, aber mit dem festen Vertrauen auf Gott, daß er, der Herr, feine und ihre Gebete erhöret» und ihm die nöthige Kraft und Weisheit verleihen werde, die Wichten des hohen und wichtigen Amtes zu erfüllen, zu welchem er durch die Vorsehung Gottes so unerwartet berufen worden sei. Endlich wünschte er Allen seinen Segen; er wünschte Allen Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott dem Vater und dem Herrn Zesu Christo; Gnade, wie wir sie bedürfen unter den Prüfungen und Versuchungen der Welt; Barmherzigkeit, wie sie Sünder bedürfen, damit ihre täglichen Mängel und Gebrechen vor Gott zugedeckt werden, wovon die Wirkung und Folge sein werde, daß der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Berntlnft, ihre Herzen und Sinne in Zesu Christo bewahre» würde." Diesem fügt der Herr Prediger Beitch die Worte hinzu: Daß die feierliche Art und Weise, in welcher der Bischof unter uns zum ersten Male erschien und von uns empfangen wurde, sowohl für die Glieder der Mission als der Gemeine ebenso von