Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1847)
- Date
- 1847-06-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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sichts und über das Gedeihen seines Werkes unter uns und durch uns lange mit einander freuen können. Und so möge Er, das Haupt seiner Kirche, daS Werk Ihrer Hände fördern; ja das Werk unserer Hände wollest Du fördern, o Herr, unsere Stärke und unser Erlöser, und gieb, daß Alles zum Preis und Ruhme Deiner Gnade gereiche! Amen!" Die Erwiederung des Bischofs auf diese Ansprache war ausführlich, sie wird uns aber nur chrem Inhalte nach von dem Prediger Beitch mitgetheilt, welche Mittheilung wir hier folgen kaffen. „Nachdem der Bischof mit wenigen Worten der Schwierigkeit erwähnt hatte, in einer fremden Sprache alles zu sagen, was er gern sagen möchte, sprach er zuerst über seine eigene Stellung. Er sei ganz unerwartet zu einem so hohen und wichtigen Amte in der Kirche Christi berufen worden und ohne es auch nur im geringsten zu suchen. Bei den vorhergesehenen und wohl erwogenen Schwierigkeiten dieses Berufes, sei es für ihn ein Trost, daß er von denen, unter welchen sein Loos gefallen sei, und über welche er das Amt eines Oberhirten führen solle, so herzlich bewillkommnet würde. Sie hätten den Herrn Nicolay so n, einen alten und theuern Freund von ihm, so freundlich beauftragt, ihm bis Jaffa entgegen zu kommen und ihn zu bewillkommnen, so bald als seine Ankunft daselbst in der heiligen Stadt bekannt worden sei, und in großer Zahl wären ste dann gekommen, um ihn vor der Stadt zu empfangen. Zn eines Jeden Angesichte hätte er ein Willkommen gelesen und wäre tief ergriffen worden von der Hymne, welche für diese Gelegenheit besonders componirt und bei seinem Einttitt in die Kirche von der Versammlung gesungen worden sei. Diese Hymne sei mit seinen Gefühlen in vollem Einklänge, denn während sie ihm die Versicherung eines herzlichen Willkommens gäbe, so gäbe sie doch auch Gott allein die Ehre und suchte allein allen Segen von ihm. Darauf berührte er mit ttefem Gefühle den plötzlichen Heimgang des Bischofs Alexander und zollte ihm den gerechten Tri-