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Dibre Emeth · 1846-08-01 · Heft 8 (August 1846) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
2 (1846)
Issue
Heft 8 (August 1846)
Date
1846-08-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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136 unterzog ich mich mit Freuden aller Mühen und Schwierigkeiten, opferte Alle meine Zeit und meine Kräfte, machte verschiedene Anordnungen, ging durch gute und böse Gerüchte hindurch und duldete den Verlust vieler Dinge; und ich danke Gott, daß er das Werk in Gnaden angesehen und gesegnet hat. Das oben erwähnte Individuum, welches durch die beiden ftühern Zöglinge vorbereitet und in die Anstalt gesandt wurde, ist rin Beispiel, an dem wir schen, daß auch die geringsten Bemühungen, wenn sie zur Ehre Gottes geschehen, nicht ohne Segm bleiben. Der Neuaufgenommene empfing den ihm ertheilten Unterricht mit einem sanften und demüthigen Geiste, dem sein äußeres Betragen vollkommen entsprach. Er wurde während meiner Abwesenheit von Warschau getauft, und da er seines Handwerks ein Schneider ist, so kehrte er einige Zeit nach seiner Taufe zu seinem frühem Geschäft zurück, und ich habe alle Ursache zu glauben, daß er nun ebenfalls seinen Brüdern nach dem Fleisch, mit denm er in Berührung kommt, zum Segen werden wird. Diese wenigen Thatsachen mögen genügen, um darzuthun, daß das Werk der Mission unter den Juden gedeiht und sich des Segms des Gottes Israels zu erfreuen hat. Das Comite ist daher berechtigt, muthig in dem Werke der Liebe vorwärts zu schreiten. Das Institut in Warschau ist von der größten Wichtigkeit, indem es seine Zöglinge, ausgerüstet mit dem Evangelio des Friedens, gleichsam als Missionare unter ihre Brüder, die Juden, aussendet. — Es erregt das Interesse der jüdischen Bevölkerung in Polen, zieht die feindseligen Juden an sich, verbirgt und schützt die dem Zudenthum geneigten, bringt Segen über viele aus dem Hause Israel und ist die Seele und das Centtum der Mission in Polen. Wollte Gott, daß auf jeder Missions-Station eine solche Anstalt bestände! Hunderte von Juden würden dann frei hervortreten und sich mit der Kirche Christi vereinigm, welche jetzt aus Mangel eines solchen Zufluchtsorts, unter den Zudm bleiben müssen. Die Zahl der Zöglinge, die im Bergleich zu der großen jüdischen Bevölkerung in Polen fast für nichts zu achten ist, würde sich in unse-

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