Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- I (5691) 1930/31
- Issue
- Heft 6 (April 1931)
- Date
- 1931-04-01
- Page
- – (sequence 40)
- Belongs to
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Was hat die Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums im Jahre 1930 geleistet? Die Freie Vereinigung hat 16 Gemeinden Zuschüsse zur Renovierung von Synagogen, zur Renovierung von Mikwoautn, zur Herstellung von Sifre Thauro, zur Unterhaltung orthodoxer Privatminjonim gewährt. Die Freie Vereinigung hat die preußischen und hessischen Landes• verbände gesetzestreuer Synagogengemeinden sowie die Schochtimschule Frankfurt a. M. subventioniert. Die Freie Vereinigung hat Besuchern der Präparandenschule in Höchberg, des Lehrerseminars in Köln, der Jeschiwah in Frankfurt a. Main., der Jawnesdiule in Köln Beihilfe zum Unterrieht und Lebensunterhalt gewährt. Die Freie Vereinigung hat Rabbinern und Lehrern Reisezuschüsse für Zusammenkünfte und Fortbildungskurse bewilligt. Die Freie Vereinigung hat leistungsschwache Gemeinden in der Besoldung von Rabbinen und Lehrern unterstützt. Die Freie Vereinigung hat zu den Kosten der rituellen Studentenmensa in Bonn beigetragen. Die Freie Vereinigung hat 82 deutschen Gemeinden Mazzos zu ermäßigten Preisen und einer Anzahl von Familien unentgeltlich verabfolgt. Die Freie Vereinigung hat Tefillin und Mesusoth schreiben lassen und diese zum Selbstkostenpreis an Private geliefert. Die Freie Vereinigung hat Konferenzen orthodoxer Gremien zur Erledigung akiueller Fragen einberufen. Die Freie Vereinigung hat ferner durch ideelle Mitarbeit die Bestrebungen der Organisationen zum Schutz des Sabbaths, zum Schutz des Schachtens usw. unterstützt. Die Freie Vereinigung will zur Erhaltung und zum Ausbau ihrer bisherigen Tätigkeit alle orthodoxen Juden Deutschlands sammeln. Die Freie Vereinigung will es jedem Juden und jeder Jüdin ermögliehen, Mitglied der Freien Vereinigung zu werden. Sie hat daher als Mindestbeitrag für ein Jahr RM 3.— festgesetzt. Werbet u. werdet Mitgliederder Freien Vereinigung! Der Vorstand und Ausschuß der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums, Frankfurt a. M. Briefadresse Rechneigrabenstr. 10 / Postscheckkonto 9822 Frankfurt-M.