Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 1921
- Issue
- Heft 7 (Juli 1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 142 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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— 142 - November: Rechtsanwalt Schweitzer: Deutsche Kultur und Nationaljüdentum. Frau Arndt: Reform des Jugendgottesdienstes. Dezember: Diskussionsabend, Sonntagsgottesdienst, Referent Herr Lilienthal. Zwei Diskussionsabende über „Grundformen der Religion" unter der Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Lewkowitz. Herr Rabbiner Dr. Steinthal: Märchenmjotive in der Bibel. Januar: Herr Dr. Freyer: Jüdische Volksbildung. Herr Hirschfeld: Die Speisegesetze, ihre Bedeutung, Entstehung und Entwicklung. Frl. Wolfsohn-Posen: Die Schönheit der Psalmen. Februar :n>Diskussionsabend über die Frage Iii und Kameraden. Diskussionsabend über: Was muß ein junger Jude vom neuen Testament wissen? unter der Leitung von Herrn Hirschfeld. März: Fortsetzung des Diskussionsabends. Herr Rechtsanwalt Stern: Tätigkeit unserer Repräsentanten. An Kursen haben wir im Laufe des Winters veranstaltet: Herr Rabbiner Dr. Kellermann: Grundlehren der jüdischen Religion. Leider mußte dieser Kursus durch die Krankheit des Herrn Dr. Kellermann schon nach dem zweiten Abend unterbrochen werden. Es war uns trotz größter Anstrengung nicht möglich, einen neuen Leiter zu finden, der den ganzen Winter hindurch, wie dies ursprünglich geplant war, einen Kursus geleitet hätte. Kurze Kurse leiteten noch: Herr Hirschfeld: Vergleichende Religionswissenschaft. Herr Rabbiner Dr. Hochfeld: Apologetische Fragen. Im März haben wir zwei Arbeitsgruppen im Westen gegründet, die Herr Hifschfeld und Herr R.-A. Stern leiten. Eine dritte, bezw. eine vierte Gruppe sind im Norden im Entstehen. Diese Gruppen umfassen 10—15 Mitglieder und sind nach Bezirken eingeteilt, um jedem einzelnen die Möglichkeit der Teilnahme zu geben. Ganz abgesehen davon, daß die positiv jüdische Arbeit in solchen Gruppen bedeutend intensiver durchgeführt werden kann als bei großen Vortragsabenden, so haben un» sere Mitglieder hier viel mehr Möglichkeit, sich kennen zu lernen und enger aneinander zu schließen. An geselligen Veranstaltungen hatten wir neben unserm Stiftungsball noch im Januar und März je ein Vergnügen. Zu Chanukka hielt Herr Rabb. Dr. Weyl die Festansprache und Purim haben wir ebenfalls recht fröhlich mit einander gefeiert. Im Dezember erfreute uns Herr Herbert Olschky durch einen Rezitationsahend. Trotz dieser zahlreichen Veranstaltungen, trotz dieser Fülle von Anregungen, die wir unsern Mitgliedern zu geben