Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 1921
- Issue
- Heft 2 (Februar 1921)
- Date
- 1921-02-01
- Page
- Seite 37 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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— 37 — Herr stud. jur. Arthur Lilienthal-Berlin, Herr Erwin Baer-Frankfurt a. M., Fräulein Hanna Tichauer-Ratibor (vorbehaltlich ihrer Zustimmung), Herr Dr. Naumann-Liegnitz, Herr Rabbiner Dr. Sternthal-Münster. Aus besonderem Vertrauen: Herr Rabbiner Dr. Goldmann-Leipzig, Herr Hirschfeld-Berlin, Herr Woyda-Berlin. c—d) Verbandsmitteilungen und Jahresbeitrag. Rabbiner Dr. Vogelstein-Breslau wird in Vertretung Schriftleiter für den Teil: Weltanschauungsfragen. Abstimmung über die Frage der Selbständigkeit der Verbandsmitteilungen oder ihren Anschluß an ein anderes Blatt : Für die Selbständigkeit sind die Vereine Breslau, Berlin, Ratibor, Liegnitz, Potsdam, Kreuzburg, Posen1, dagegen ist Iii-Frankfurt. Durch Abstimmung wird beschlossen, den Verbandsmitteilungen den Namen „Iii" Blätter für junges liberales Judentum zu geben. Der Kopf soll künstlerisch ausgeführt werden. Der Mindestbeitrag für die Mitteilungen im Jahre 1921 wird auf 4,00 Mark pro Mitglied festgesetzt. Nur zahlende Mitglieder erhalten die Blätter, e) Antrag Leschziner, ein Iii-Abzeichen zu schaffen, wird angenommen. Das Abzeichen ist nicht obligatorisch, f) Der Vorstand soll das System der Vertrauensleute nachprüfen. Vertrauensleute sollen ferner nur noch vom Vorstand eingesetzt werden. In der Zeitschrift sollen halbjährlich Preisausschreiben gestellt werden, die möglichst alle Gebiete des jüdischen Lebens berühren. Sonntag, den 9. Januar, vormittags 10 Uhr, im Hotel ,,Rautenkranz'' referieren die Herren Isaac-Frankfurt und Lilienthal-Berlinl) über das Thema: Ziel und Wege der Arbeit der Iiis. Es werden drei Resolutionen eingebracht und angenommen : Vom Iii-Breslau eine Aufforderung an den liberalen Rabbinerverband zur Mitarbeit; vom Iii-Berlin: Ablehnung der zionistischen Arbeit in Palästina; von den Iiis Breslau und Berlin betreffend die Reform des Religionsunterrichts und Ablehnung der jüdisch-konfessionellen Schule. Nachmittags 5 Uhr im Hotel „Rautenkranz". Vortrag des Herrn Gemleinderabbiners Dr. Goldmann- Leipzig:. „Kritischer Uberblick über die jüdische Jugendbewegung der Gegenwart". Anschließend: Vertrauliche Besprechungen. Der Vorsitzende: Der Protokollführer: Stern. Max Vogelstein. ') Die Referate werden in der nächsten Nummer abgedruckt.