Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 2 (11.1.1865)
- Date
- 1865-01-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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" Ächtet Sahtgnng. M S. Sjegeöin, Den U. Sännet 1865. T... Jeden Mittwoch, erscheint ei» - Böge«.׳.- ׳rrr ׳׳ ' - krLnrunsrLvoiuchroü'r ׳ -- Ganzjährig 7 fL,=4 3m 20 Sgr.. balbj.3-. 50kr..2Tblr. 10 Sgr., viertelj. 2 jt. öjt. W. Einzelne Unmmcrn 15 kr. Man aboonirt bei allen Post« Lmteru v. Bachbandlungen de« Zn« und Auslanve«. Mochenütalt für jüdische Theologie. Herausgeber und Redakteur: Oberrabbinrr zu Szegedia. find, an die Rtdaktioa in tzze» gkdia . an Herrn Slk» RM» In /tMsstk Ak^״ öder nt Herrn Ig»a, ll»»» (Nein« Aokergaffe Pr. 10);in־B«»;• I« srodr,.,» ., Die 2spat«ige Petitzeil« wird mit 10 Ntr.—2 Sgr. berechnet Inhalt. Pränumerations-Einladung. — Geschichte der Seminarsrage. Dom Herausgeber.— Die Führung deS Einsamen. Don L. Duke«. — Entgegnung. Von De. Wiener. — Korrespondenz. Ausland. Paris. Pari«. Mey. Trier. Inland. Pest. Pest. Ofen. Arad. Debterjin. Bonytzsd. Therefiopel. SzenIeS. Eisenstadt. äkollin. — Literarische Anzeigen. 3( אבויה• Don Letleri«. Despr. von H. Brill. — äkurze Notizen au« de» Gebiete der Literatur. Dom Herausgeber. — Bemerkungen. — Inserat. . . EiMMg pr ]Miimration auf den SO. CB ßELtt ^1a1L ©U des Die Bedingnisse der Pränumeration, welche wir bei Zeiten zu erneuern bitten, bleiben, wiewol das Format deS Blattes, wie die vorliegende Stummer zeigt, vergrößert wurde, unverändert. Man pränumerirt bei allen Postämtern und bei allen soliden Buchhandlungen (in Leipzig bei Herrn Franz Wagner, in Wien für Oesterreich bei Herrn Kiiöpsimacher.) Ganzjährig mit ... 7 fl. — kr. ö. W. Halbjährig ״ ״ ״ 50 ״ 3 . . . ״ Vierteljährig ״ , ,, — ״ 2 . . . ״ Die Pränumerationögelder werden franko eingesendet. Wer bis Ende Jäner bei der Redaktion ganzjährig abonnirt, erhält einen der ersten 3 Jahrgänge beS״B. CH." gratis. Briefe und Paquete wolle man gefälligst adreffireu an die Re-aktion des ״Sen Chananja" in Tzegedkn. - Zur JlttßöniecfeHitnarfrcifje in Ungarn. I. Geschichte -er Leminarfrage. / (Schluß.'1 DaS Abenteuerlichste in dem auch manchen gesunden Gedanken enthaltenden Projekte Koheu'S ist die Verheiratung der JnstitutSzögliuge. Lohen mußte aber diesen Vorschlag machen, um nicht gegen das rabbtuische Gesetz zu verstoßen, welches dem achtzehnjährigen Jünglinge nachdrücklich befiehlt, sich zu verehelichen. Er hätte sich 1806 der Orthodoxie gegenüber eine unverzeihliche Blöße gegeben, wenn er sich über dieses mit so vielem Nachdrucke eingeschärste Gebot hinweggesetzt hätte. Selbst ein späterer Schriftsteller in Deutschland, Samson Raphael Hirsch, welcher von 1847 biö 1851 mährisch-schlesischer OberlandeSrabbiuer war, und seit 1851 als Rabbiner der orthodoxen Gemeinde in Frankfurt am Main der Führer der neuorthodoren Partei unter den deutschen Inden ist, konnte nicht umhin, in seinem 1837 erschienenen Werke über Israels Pflichten in der Zerstreuung zu lehren, baß dem jüdischen Jünglinge vom achtzehnten Lebensjahre an die Pflicht obliege, ein HauS zu gründen (Horeb $. 527.) In der PrariS wird diese Doktrin allerdings auch in Ungarn nicht mehr berücksichtiget. Auch die orthodoxesten Juden denken nicht mehr an die Verehelichung ihrer achtzehnjährigen Söhne, wiewol ihnen daS hieraus bezügliche talmudische Gesetz genau bekannt ist, und sie sich nicht verhehlen können, daß sie sich hierin in einer oppositionellen Stellung zum Talmud befinden, für dessen Integrität sie bei manchen Anlässen nicht ohne Ostenlation in die Schranken treten. Bei der sichtbar fortschreitenden Kultur der ungarischen Juden ist eö ganz normal und naturgemäß, daß sie dem Drange nicht widerstehen können, manche ihrer häuSlichen, kommunalen und selbst kultuellen Sitten und Gebräuche einer zeitgemäßen Modifikation zu unterziehen. Die Orthodoren widerstehen diesem Drange nach Maßgabe ihrer Kulturstufe ebensowenig, als die Reformer. Die beiden Parteien gerathen zuweilen hart aneinander, ohne daß jedoch ihren Streitigkeiten eigentlich prinzipielle, dogmatische Differenzen zu Grunde liegen. '' " ״ Kohen'S Projekt, daS nur einigen vertrauten Freunden deö Urhebers desselben mitgetheilt worden war, blieb in weiteren Kreisen gänzlich unbekannt, biö eS Kohen selbst im Jahre 1820 in hebräischer Sprache veröffentlichte. Dasselbe ist in seine Paränese an seine Kinder und Nachkommen ausgenommen, welche er zu gleicher Zeit.mit einer koSmographischen und einer mathematischen Abhandlung bei Antons Strauß in Wien herauögab. DaS Buch führt den Titel Mosedoth Thebel, d. i. Grundsäulen der Welt. Der Verfasser bereiste selbst ganz Ungarn, um Subskribenten auf sein Buch zu sammeln. DaS gedruckte Subskribentenverzelchniß beweist, daß dasselbe in Ungarn eine weite Verbreitung fand. Gewiß trug eS nicht wenig dazu bei, daß! sich.Vielt mit dem Gedanken an eine zu gründende jüdisch-theologischL Lehranstalt befreundeten. Gleichwol ließ man deu Gegenstand aus bis derselbe in Folge einein Deutschland erlMette^.^^ rufeS auch den ungarischen Gemeinden wieder naher/gMM wurden. Am 24. Dttobtv 1837 veröffentlichte nämlichsÄr.^