Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 7 (1864)
- Issue
- 10 (9.3.1864)
- Date
- 1864-03-09
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Beilage znm ״Ben Chananja" Nr. IO. den Gabirol L. 94, manche Nachweisung gegeben.) Es finden sich diese Worte auf mehreren Seiten unter andern auch angeführt Rasch! zu B. M. I. 34, 7. 3n der th eologischen Schale liegt der Philoso- Phische Kern. , ")Die schutzflehenden Frauen v. 202. HactungS Uebersetzung. ") Vergl. D'Her.blot Art. Gehen«. ") Vergl. III. 12. ' '9)Es findet fich dieses auch im Pseudo-Jonathan zu B. M. I. 4, 8. 18) Vergl. כןןדי gegen das Ende vom,Hauptstück III. 19) In der in der vorliegenden Note angeführten Stelle. Die Worte.lauten. 7^2(1 המחשבה, NVN םוף■ רזמעעזה (Das — aus t>em לכה חדי «nbetannte —סוף מעשה במחשבה תחלה ist augenscheinlich daraus, entnommen.) 90) Vergl. D'Herb-lot Art. Mohamed. 9') Vergl. D'Herblot (Art. Gehen«. vergl. auch Note 15.) Auch bei Scharafiani I. 'S. 56. 68 findet man HiehergehörigeS. 9') In dem MrafNameh, eine Art Offenbarung der Parsen, findet man sehr'interessante Beschreibung der Hölle. ") Die Kopie eines solchen ist in den oriental CollectionS II. S. 318 London 1798. . ") Zm 1, עחףNON ist es versifizirt. 35) Dante hak ein hebräisches Wort mißbraucht. ES ist das Wort 9) אלוףU uf), welches er von einem Juden gehört haben muß, welches er aber (Hölle VI, 1) Ale pp e schrieb und ein italienisch es Wort damit reimte. , 98) Sprachlich ist dieses so viel als רמיח• In vielen hebräischen Eigennamen wechselt אל und יה zu Ende derselben ab z. B. יחיה (Ezra 10, 15) und יהןי אל (ebendas. 8, 3) u. a. m. 96) In diesen Blättern (v. I. S: 889 Note 6) haben wir dieses Buch bereits erwähnt mit dem Bemerken, ein Wort darüber zu sagen- Hiermit ist unser Versprechen gelöst. Kurze literSrische Aachrichten. 23. ׳2 אמונהm Biblischer Katechismus. Ein Leitfaden beim ׳Religionsunterrichte der israelitischen Jugend von Wolfgang Wessely, Dr. der Rechte und der Philosophie, emeritirtem Religionslehrer der isr. Gymnasial-, Realnnd Hauptschüljugeud, k. k. ordentlicher Professor der Rechte, der hebräischen und rabbinischen Sprache und Literatur an der Universität zu Prag, und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften und Vereine des In- und Auslandes. Achte verbesserte und vermehrte Auflage. Prag 1863. Verlag von F. Tempsky 8. 180. ' . Von Dr. Wesselys ״biblischen Katechismus" נתיב אמונה ist wieder eine neue verbesserte Auflage — die achte — erschienen. Möge der hochweise südungarische Berichterstatter in Nr. 6 der diesjährigen ״Judenzeikung" sich dort nicht entsetzen. und ob der Konkurrenz, welche dieses Buch etwa andern von ihm in Schutz genommenen Büchern ähnlicher Tendenz, oder vielleicht gar etwa seinem, eigenen Opus neuerlich zu machen droht, beruhigen. Wird es doch hoffentlich, nachdem von unserem südnngarischeu Pädagogen ansgesprochenen VerdammungSnrtheil ke»n Schullehrer in Südungarn mehr wagen, davon Gebrauch zu Mächen. Wir kennen zwar diesen gewaltjge» Kritiker nicht, und tragen auch kein Verlangen, mit ihm näher bekannt zu werden. Auffallend muss eö aber jedem erscheinen, daß eS erst jetzt, nachdem dieser von den aner« kanntesten theologischen Autoritäten empfohlene Katechismus in mehr als dreißigtausend Exemplaren verbreitet, seit beinahe einem Vierteljahrhundert in sehr vielen in- und außerösteereichifchen Schulen Md auch in den viele Tausende von Schülern zählenden Prager Lehranstalten beim Jugendunterrichte benützt wird , und bereits in, achter -Auflage erschienen ist , diesem süduugarifchen Pestalozzi gelungen ist, auf die von keinem andern bisher gemachte. Entdeckssug zu kommen, daß dieser Katechismus ein ganz verfehltes unlogisches Buch ser. Die von dem Verfasser desselben während seiner vieljährigen AmtSthätigkeit als Religions'lehrer, sowie die von seinem Nachfolger im Amte, Rabbjner Dr. Adler, bei fortgesetztem Gebrauche dieses Buches gemachte Ersahrung dürste mindestens gleich schwer in die Wage fasten, wie die ver Weisen, aus dem Morgenlande, und sattsam bewähren, daß das Buch doch einige Brauchbarkeit habe, wenn sie auch von letzterem nicht anerkannt wird. Findet sich derselbe nicht recht darein, und sollte es wirtlich wahr sein, was wir. übrigens nicht glauben, daß der Unterricht nach diesem Buche von den ungarischen Religionötehrern zu einem bloßen m ech anischen Ableiern von unverstandenen langen Brocken (sie!) und Perioden herabgedrückt wird, und finden sich wirklich Lehrer in Ungarn, die selbst bei öffentlichen Prüfungen die Fragen aus dem Buche herauszulesen gezwungen fiud, und befindet sich vielleicht gar nnser Reserent in einer gleichen Nothlage, dann liegt Pie Schuld davon wahrlich nicht in dem ״biblischen Katechismus״, als vielmehr in der gänzlichen Unfähigkeit derjenigen, die sich einem Berufe widmen, dem sie^ nicht gemessen sind. Solche Individuen thätcn wol besser, ihre pädagogische Thätigkeit mit der Scheere und Este zu' vertauschen, oder in irgend einer Branntweinkneipe einer ungarischen Pußta Dienste anzunehmen. T. L4. Der Dichter Ephraim Kuh. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Literatur. Von Dr^ M. Kayserling. Berlin, Julius Springer 1864. ' . '*■',; י י’• /'; י . Der Verfasser, durch sein ״Leben und Schriften Moses Mendelssohn" als Biograph bewährt, gibt in diesem Schriftchen in anziehender Weise eine Lebensschilderung des Dichters Ephraim Kuh, der dem deutschen Publikum durch Berthold Auerbachs Dichter nnd Kaufmann bekannt . ist. Während Auerbach als Dichter an seine Arbeit gegangen und mit poetischer Lieenz ergänzte, wo ihm die Thatsachen nicht ausreichen, will Kayserling ״die Biographie des Dichters ohne jeden andern poelischen Beisatz als seine eigenen Gedichte liefern und diese mit. der Zeit und seinem Schicksale verschmelzen,, so daß dem Leser eine nicht unbedeutende Anzahl und zwar die letzten׳ seiner selten gewordenen und in Vergessenheit gerathenen Produkte hier geboten werden." Es ist ihm dieses auch im vollsten Maße gelungen und wenn wir auch den,poelischen Leistungen des Dichters nicht immer unsere Anerkennnng zollen können, so werden wir dennoch seinem Lebenslauf mit vieler Theilnahme -folgen und uns nur freuen, daß ihm in diesem Schriftchen? ein so schöncs Denkmal gesetzt ist. —In einem Anhang folgt die Biographie des Dichters Jsachar Falkensohn Behr, der den Lesern des Wiener-Jahrbuchs durch Kayserlings Aufsatz, ״ein nnbekannter Dichter", bekannt ist. ' ' ,. - . 0.