Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 15 (12.4.1861)
- Date
- 1861-04-12
- Page
- Seite 138 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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138 Was das אות ברית iH'trirft, welches als Kuriosum vorgesstbrt werden soll, wollen wir den Berichterstatter daran erinnern, das; dasfelbc dem Herrn Ncdaktenr d. Bl. wolbekannr ist denn inr ersten Jahrgang des B. Ehan. S. 76^) erwähnt es derselbe, jedoch nicl'k als Kuriosttin. Ehrlich. Szegkdin, 30. März.lDer seit einem Jahre bestehende Geratterverein hat hcnte eine Generalversammlung gehalten. Dieselbe faßte den sehr lobcnswcrthen Beschluß. daß die Untcrstütznng des Bcreinö fortan allen armen und hilfsbedürftigen Wöchnerinnen, ohne Rücksicht auf das Geschlecht des ncugeborncn Kindes zu Güte kommen solle. Das Bedenken, daß die sinanziellen Kräfte des Vereins so ninsassenden Hilfeleiftnngcn nicht gewachsen sein werden, wurde durch eine ertcmvorirle Geldsaininlnng ans die glänzendste Weise beseitigt. Die statutenmäßige Neuwahl des BcrwaltnngS-Eoinitö'S unterblieb. da das bisherige (soinitü unter allgemeiner Anerkennung seines verdienstlichen Wirkens durch Akklamation wiedcrgcwählt wurde. Zur Neviston der Statuten ist eine Koittission niedergcsetzt worden. Literlirischc Äiiwigeu. Elementarbücher der hebr. Sprache. 1. Kurze A n l e i t u n g z >t nr Erlernen de r h e b r. S p r a eh c s n r G y m n a s i e n n n d s ü r d a s P r i v a r ft n d in m v. V1-. E. H. V o s e n , N eli g i o n S l e h r e r a m k a t h o l t s eh e n Gymnasium zil Köln. 6. Ausl. Freibnrg im BreiSgan. H c r d e r 's ch e Verlags h a n d l n n g. 1-SG0. 8. 113.10 Gr.. 36 fr. süddeutsch. 2. Hebräisches S p r a ch b n ch z n m G e b r a u ch e i s r a c l itisch er Schulen, den deutschen Sprach- und Leseb ü ch e r n a n gepaßt v. H. Eisler, I n h. einer i s r a e l. L e h r a n st a 1 t in Br n n n. Prag, 1860. Im Berk a g c d. HerauSg. 8. 87. 3. Hilfsbuch für Lehrer der hebr. Sprache. Von Gotcl. Schwarz. 2. vermehrte und verb., mit e. A u ft. c r eget. Inh. versehene Ausgabe. Eigcnth. des Vers. Wien, bei A d a l b. Delta Torrc. 1860. 8. 83. n. 5 Bl. hebr. Die wiederholten Auflagen, welche Nr. 1. erlebte, sind ein hinreichendes Zengniß für dessen Brauchbarkeit. In der Thal enthält das Büchlein eine zweckmäßige Auswahl des Materials, welches sich der Anfänger im Hebräischen als Grundlage des weitern und Höhen! UnterrichtcS anzueignen hat. Ans die Anleitung znm Lesen d.Hebr. (l —S) folgen die Grundlagen für die Formenbildung (8—11). Hieran schließt sich die mit dem Verbnm beginnende Formenlehre (11—47). Die 11 vthigstcn Regeln aus der Syntar bilden den Schluß (47—72). Die Paradigmcn (72—92) sind mit einer für d. Ans. vollkonlinen genügenden Vollständigkeit gegeben. In den UebungSstücken ist iinö S. 94 der Satz נסמכת באמת האנשים האלה als unverständlich ausgefallen. Nach dem 2. Worte ist wahrscheinlich על ansgesallen. Zur Erlcichtcrnng für christl. Schüler hat d. Vers, für die erste zusammeuhängende liebersetzung ein Kapital ans dem N. I. gewählt. In dem 1. Verse sollte ,1. הנה הכהים באו besser ייבאו הכהים stehen. V. 9. sollte korrekter ויהי כשהעם anfangcn. V. 11. hatte את von den Ncnnw. ohne Art. wegbleibcn sollen. Jüdische Lehrer mögen aus dem vorliegen- *) Dort wird der Verfasser anstatl S Sidan-Kanitz genannt. Früher hatte derselbe feine» Sitz im Ziger. den Büchlein lernen, wie sich ccr Lehrer der hebr. Sprache aus das zu beschränken bat, was dem Anfänger vor Allem zu wissen Ncth timt. Der Vers, von Nr. 2 bat, gleich vielen, den hebr. Sprachnnterricht mit Liebe pflegenden jüd. Lehrern, nnterlassen. sich den Zweck dieses Unterrichtes klar zu machen. Dieser Zweck ist nämlich in der Volksschule kein anderer, als den Schülern diejenigen Elemente der hebr. Grammatik beiznbringen, deren Kenntniß die Uebcrsctznng des Bibeltertes und das Behalten der Wortbedeutungen erleichtert. Tie von dem Verfasser versuchte Anpassung an die deutschen Sprach- und Lesebücher wird also von methodischem Standpunkte eben so wenig zu billigcn sein, als die Beibringung einer großer Zahl grammatisch tcchnischer Ausdrücke, welche das Gedächtnis; der Anfänger ohne allen Nutzen be ästigen. Da ccr Verfasser seinem Gegenstände vollkommen gewachsen 11. wird es ihm nicht schwer fallen , ans diese Bemerkungen bei einer zeciten Bearbeitung Rücksicht zu nchnien. Die ״sch r i s t l i ch e n U cb unge n" (73—87) sind zweckmäßig eingerichtet. 'Nr. 3 hat besonders in Mähren so viel Anklang gefunden. daß ׳cilS eine 2. Anfl. nöthig wurde. Auch Herr Schwarz, der selbst kor rekt und fließend hebr. schreibt, häuft ohne Noth und Nutzen grammatische Ausdrücke. Bei einer nochmaligen Bearbeitung wird die Hinweglassnng dieses Ballastes die Brauchbarkeit des Buches nur erhöhen. Sehr seltsam ist eie Bemerkung S. 22, daß die übliche Aussprache des Tetragrammaton ״mindestens so alt. wie der נקיד הכתב selbst, und teineSwcgcS von unseren Altrabbinen anSgcgangen ist." Der Hr. Vers, nimmt also an. daß die Vokalisation der Bibel ein höheres Alter habe, als der Thalmud, waö bekanntlich nicht der Fall ist. Wahr ist jedoch, daß die Sehen, das Tetragrammaton anSzilsvrechen. vorthalmudischen Ursprungs ist, wie ans der Septuaginta 3 M. 24 , 16. (s. auch Onk. rast) und Philo (De vikn Mosis 519, 529) erhellt. Bekanntlich hatten Inder. Egypter, Babylonier, Ehaldäcr, Acthiopicr und Sabäer ihre noininn inncrll'ndilckn. Mehr hierüber an einem andern Orte. Die der Grammatik beigegebcncn creg. Vcm. (in hebr. Sprache) enthalten manchcS Treffende. Die AiiSstattung ist sehr schön. Inserate. Das niignrische Grsiingbuch für den isr. Tempel: ״I s r a 0 1 i t a vallasos 11 e k e k" heraus gegeben mit Musik von ittor. Fricdiimnn Gbrrlmnlor in Pest, ist zu haben bei M. E. Willys Sohn KönigSgassc, bei 3. ilutan Waitznerstraffe und beim H e t (in S gebe r. lTabakgassc, Kassowitzisches Hans) in Pest. Preis 60 Nkr. ZW- Sei Älmalimc größerer Partien Preisermäßigung. 3 Aon Kurs. l2) Von Seite der Stuhlweißeiibiirger isr. KultnSgemeiilde wird zur Besetzung der erledigten RabbinatS-Stelle der Konkurs eröffnet. Die Bewerber haben ihre schriftliche Gesuche mit authentischen Zengnissen über ausreichende diesbezügliche Befähigung ׳התרת הוראה von anerkannten Eapazitäten über gründliches thalinndischeS Wissen, iTaftc Kenntniß der ungarischen und deutschen Sprache, über Routine in der Kanzclberedsamkeit in beiden Sprachen, bis 30. Inni 1861 an den gefertigten Vorstand cinzilseiiden. Die Bewerber haben sich, wenn sie hiezu ansgefordert werden, einem Probcvortragc zu unterziehen. Reisekosten werden nur dem Ak.zeptirle» ersetzt. lieber Gebalt und sonstige Bedingniffe wird bei der Ansnahmc 11m ם ein Betreffenden ein veriragsmäßiges Ucbereinlommen gelroffen Stul'lweißeubnrg, am 28. März 1801. Der isr. KiiltnSgemeinde-Vorstand. Lzegedin, Oering non Sigmiinö tlnrgr Leipzig, lumlllioiw-Ocrlag non fron! Ivngnrr. rnut 00״ Tigmunr 2'!1 r!. ״ tu emur״!