Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 11 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 536 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2542917-2543094-2543105--1160-2544853- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
-- 536 — Main, zu deren Gunsten Hr. Di׳. Jost die mit der Herausgabe verbundene Mühewaltung bereitwillig übernommen hat. Diese Anstalt, ״der israel. Frauenverein" wurde 1847 gegründet. Jost steht demselben seit seinem Beginne mit überraschend segenreichem Erfolge vor. Hauptzweck des Vereines: sorgsame Erziehnng und schnlgemäße Ausbildung armer, israelitischer Mädchen , zunächst Waisen und Halbwaisen vom 8. bis zum 18. Jahre, und geregelte Anleitung der Zöglinge zu alten bürgerlichen, weiblichen Hausarbeiten und Geschicklichkeiren, bis zur Fähigkeit als gewandte Arbeiterinnen oder tüchtige Dienstboten in Familien sich ehrbaren Unterhalt zu verschaffen. Seit 1857 besitzt der Verein ein eigenes Gebäude. Bei Gelegenheit der von Jost geleiteten Ein- Weihung desselben sprach dieser dem Frankfurter Senate, den Frauen Klara Trier und Baronin Louise von Rothschild, den Herren: Julius Oppenheimer, M. Herz, Di׳. Manhayn, Dr. Emden, Di׳. Schwarzschild, Trier und allen Wohlthätern der Anstalt im Namen des Vereines aus eine sehr würdige Weise den wohlverdienten Dank aus. Josts Verdienst um die Anstalt verewigt eine Gedenktafel. Sollte diese Notiz in irgend einer großen Gemeinde einen loblichen Nacheifer wecken״ so sind wir gerne bereit, die darauf bezüglichen Drückschristen auf Verlangen elnzusenden. — Salamon Rubin hat unter dem Titel: ״Teschuba Nizachat", eine Apologie Spinoza's herausgegeben (Lemberg, Stauropiganische Instituts-Druckerei, 1859. 8. 45.). Hr. R. scheint uns Elemente verbinden zu wollen, die ein objektives Quellenstudium wol schwerlich vereinbar finden. wird. Hr. R. hat 1856 Gutzkow's ״Uriel Aeosta" in hebräischer Sprache und ein spinozistisches Schristchen (מורה נבוכים החדש)• herausgegeben. Er besitzt eine nicht gewöhnliche Gewandheit im hebr. Ausdrucke. Seine verdienstvollste Schrift ist sein Sittenspiegel (Wien, Schmidbauer und Holzwarth 1854). Preis-Aufgabe». 1. Ein nicht zu gottesdienstlichem Gebrauche bestimmtes, aber von religiösem Geiste getragenes, weltliches Ehanucka-Lied. Einsendungstermin: 15. Dezember. Preis: zwei. k. k. Dukaten, welche Hr. I. T. dem Verfasser des gelungensten Gedichtes znerkannt hat. Mit seiner Namenschiffer siup auch bie betreffenden, an die Redaktion dieser Blätter zu richtenden Briefe zu bezeichneu. 2. Geschichte der jüdischen Hochzeitsfeierlichkeiten tu der-biblischen, thal- «indischen und nachthalmndischen Zeit. Einsendungstermin: 15. Februar. Preis: 25 fl. österr. Währung. Das Nähere über die Einsendungs-Modalitäten siehe Ben-Chan. 1. Jahrg., S. 144.