Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 12 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 574 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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— 674 werden׳ lassem - Wacheck Sie darüber., m. Herren , daß der in Ihrem 1. Progr. herkschende Mist ׳'auch -ttl! Ihrer Schule herrschendbleiben? kk /WWgrns hätte!.׳dm! 51׳.׳.׳PrüA ־ ber;;.!> MusterhäupHchnle -sicherlich!eine üMfüsirliche Analyse׳ verdient. - Auch׳ ist:Ms׳! eine?solche von d:r!es Mitarbeitern zugVfclgt - wvrdem Leider -wutden!-aber.Me׳- drel>׳ verhindert,-״Lhr.ss!-Zusage zu -er^- füllen. Mt beschranken uns ׳daher auf einige Bemerkungen;, die;׳sich׳Ms hei der Durchsicht des:sehr lesenswerthen׳ Pr.'s unfgedrnngen haben. -:/-?!״ ׳ - - - ^Die״ ״ Entstehungsgeschichte^ .׳mußte׳?nicht utt - ovo beginnen. Manche die früheren- Zeiten^ betteffendei Angaben bedürfen der Berichtigung. Jugendschulen waren׳ währenddes zweiten jüd- Staatslebens -allerdings vorhanden./ Simon.- b. Schetäch undZosna b. ׳, Gamla werden als deren Gründer und Beschützer hezeichnet. Daß ״Efta und Nehmia in jedem Orte Kinderschulen errichteten"- Md'l iu den LlNetleu Nicht :berichtet. In der Schilderung ׳des Mittelalters verinißt 'Man nlit Bedauern die Erwähnung der glänzenden arabischen Kulturepoche und die der italienischen und holländischen Zuständen Bei einer Schilderung des jüdischen Unterrichtes im Mittelalter darf auch nicht unbeachtet bleiben, daß zu jener Zeit keine Volksklaffe dem Unterrichte Aller so viele Sorgfalt widmetK, wie dir Juden. Wny.es hob dies noch 1840 hervor. Höchst seltsam ist S. 3׳ /die ÄejeL^rLltNg' Härttvig Äeffely's und David' Friedlättder's Äs GeM mWsgenoffen\l Die Beschreibung der/neuerU Zustände enthält folgende interessante Notiz: ״Das Pest-Ofner Verwaltungsgebiet zählt bis100'׳ wohleingerichtete jüd.! Gemeindeschttlen, darunter 16 vierklassige Hauptschulen, in welchen 6000 Kinder ׳ von 200 Lehrern und 12 Lehrerinnen Unterricht erhalten". Dagegen: erfahren wir S. -7^ daß die Missionsschule in Pest noch 1857 von 400 jüd. Kindern-besucht wurde! - Bei der Eröffnung - der Schule, 8. Oktober 1857, wurden von dem k. k. Schulrath>; Hrn. Bischof ■Dr.; H aa s, den Herren Pester Kultus-Gemeindevorstand uDäv'bd Fleisch el,. Prediger Bach, Religionslehrer Zilz und Direktor Lederer .Reden gehalten. - Der Schulrath ״erwähnt rühmend",.. daß ״die israel. Gemeinden dem edlen Bestreben der Negierung allenthalben wil- Ligst entgegenkommeu, und zur Erreichung des angestrebteu Zweckes o-f^Opfev fast über ihre Kräfte bringen (S. 9)". Wir führen dieses authentische Zeugnißdes allgemein verehrten und zu Gunsten der israet. K.-Gemeinden sicherlich nicht parteiischen Hrn. k. k. Schulrathes um so lieber an, als uns genau bekannt ist, daß in manchen Städten die jüd. Einwohner zu .städtischen Schulzwecken in demselben Maße besteuert sind, wie die christl. Einwohner, ohne daß der jüd. Schute, aus der Stadtkaffe auch nur die geringste Unterstützung zuflöffe*). In. HpldMezö-VWrhely erhält die isr. Hauptschule einen jährlichen Beitrag von der Stadtgemeinde. Es freut uns, dieses gerechte und billige Verfahren der Vüsärhelyer christl. Bürger zur öffentlichen Kentttniß zu bringen, und denselben zugleich für die schöne Theilnahme zu danken, welche sie vonges Jahr bei der Synagogeneinweihung an den Tag gelegt haben.