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Der Israelit · 1935-07-18 · Heft 29 (18.7.1935) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
76 (1935)
Issue
Heft 29 (18.7.1935)
Date
1935-07-18
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 Nr. 29 Der lsrae lY;i t 18.- Juli 1935 des Dozenten (Einführung in Wesen und Ideenwelt •des jüdischen Gebetes) wiesen guten Besuch auf. Es ist zu hoffen, daß im Herbst und Winterhalbjahr dieses eminent wichtige Thema weiter behandelt wird.. Die Psychologie der hebräischen Sprache, behandelte Dr. med. Arnold Merzbach packend und anregend zugleich. Ursprünglich waren nur drei Stunden vorgesehen, aber selbst an dem vierten: eingeschalteten Abend erwies sich recht deutlich, daß man kaum über die Einführung in dieses Gebiet hinaus-, gekommen war. Interesse und Notwendigkeit sind so groß,'daß auch hier eine Fortsetzung im kommenden Semester vonnöten ist. Herrliche Gestalten wie die des Rabbi Meir von Röthenburg, Maharil u. a„ unter Einbeziehung der andern Großen, die in Worms ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, zeichnete Redakteur S. S c h a c h n owitz an drei Abenden und hat «ich damit den Dank seines Auditoriums verdient. — Die Ausführungen wurden vervollständigt und. verdeutlicht durch einen Besuch des Bes Chajim in Worms unter Führung des Dozenten. Herr Rabbiner Hermann Meyer führte sein Publikum ein in den Sinn der jüdischen Feste und hat für dieses bislang recht wenig bearbeitete Feld sich die Dankbarkeit seines Hörerkreises gesichert. Die Einführung in den. Talmud von Dr. S. Ehrmann dürfte im Herbst und Winter die gebührende Vervollständigung erfahren, nachdem es dem Vortragenden durch dringende Reisen' zweimal nicht möglich war, zu dozieren. Für ihre Initiative gehört dem Jugendausschuß und der Kehillohleitung der Dank weiter Kreise. Angezeigt ist aber, in diesem Zusammenhang eine noch intensivere und vor allem zeitgemäßere Werbung zu fordern. Es ist doch altjüdische Forderung,, die Freizeit zu organisieren. Dazu gehört: 1. Abstim-- mung der verschiedenen Schiurim, Vorträge und Arbeitszirkel auf die Zeit und das Bedürfnis der Gruppen des Publikums. 2. muß in den Kreisen der Suchenden (RjF. und C. V.) eine Gruppe Stammhörer gesichert werden. Bei etwas Zähigkeit in der Propaganda ist hier ein Erfolg gewiß. Nur dann darf man hoffen, daß in die Mauer der Unwissenheit oder Gleichgültigkeit eine sichtbare und fühlbare Bresche gelegt wird, die Wissen, Emunoh und intensivere jü-\ dische Taten im Gefolge hat! Ha, Ha. Israelitische Gemeinde. . Die Aufsichtsbehörde hat nunmehr den Umdagebeschluß der Gemeinde. vom 8. Mai genehmigt. Die Umlage beträgt 27% Proz. Zuschlag zur Reichseinkommensteuer bezw. Lohnsteuer und 33*73 Proz. Zuschlag zur Reichsvermögenssteuer. Von den Zuschlägen zur Reichseinkommensteuer und ,der Reichs? Vermögenssteuer wird nur der höhere Betrag erhoben. Bei Gesellschaftern einer offenen Handelsgesellschaft wird der Zuschlag, auf Grund der persönlichen Reichsvermögenssteuer des einzelnen Gesellschafters unter Hinzurechnung seines Anteils an der Von, der -Gesellschaf t zu entrichtenden Vermögenssteuer berechnet. Außerdem wird ein Gemeindegeld (Kirchgeld)1, abgestuft von Mk. 1.50 bis Mk. 100.— von j e d e m volljährigen Gemeindemitglied erhoben. Die Gemeinde bietet ihren Anleihegläubigern. eine Herabsetzung des Zinssatzes der Anleihe von 1928 auf 4% Proz. mit Wirkung vom 1. April ds, Js. an, wobei den Gläubigern eine einmalige Entschädigung von -2 Proz. ausgezahlt wird. Das Angebot kann nur innerhalb "10 Tagen unter Hinterlegung!der Schuldverschreibungen abgelehnt werden. Unsere Leser wird es interessieren, daß das einzige größere jüdische Möbelspezialgeschäft in Frankfurt a. M., die Möbelvertriebsgesellschaft m. b. H. (früher Nassaüische Möbelindustrie) ihre Geschäftsräume in die NeueKräme- 28/30 verlegt hat. Zwei herrliche Passagen zeigen allem im Schaufenster 10 komplette Einrichtungen. Daneben die vorbildlichen Ausstellungsräume im Erdgeschoß u. I. St. Die früher von Teppich-Brumlik benutzten Räume sind allen noch bekannt. Ein Rundgang bietet allen Interessenten wertvolle Anregung. Leistungsfähigkeit zeichnet das Unternehmen, aus. Beachten Sie das heutige Inserat! Familien-Nachrichten. Geburten; Eine Tochter, Hermann Bing und Frau Eise geb. Salzmann, Tel Awiw.-P.vO. B. 881. — Ein Sohn, Israel Jutkowski u. Frau Adelaide geb. Bamberger, Jaffa. Vermählte :. Siegfried Seelig, Reichelsheim i, 0„ Ruth Grünewald, Ffm. in Tel Awiw, . Frankfurter Vereinsfcalerider. Verein Mekor Chajim E. V.r / Samstag morgen nach Schul im. Hörsaal i;Dinim, . Herr R.-A. Dr. E. Posen —ßU.....Stunde, vor . Mincho im Vereinslokal, „Mikro" Herr Rabbiner.'H-- Meyer. — •1 Stunde vor Nacht im Hörsaal, Midrasch, Herr Leopold Schwab. . f v, .; ■" Sonntag und- Mittwoch morgens' nach Schuir pik "n. — 9-10 Uhr, im Vereinslokal „Mögen Awrohomschiür Herr Rabb. Mayer, ■— 1 Stunde vor Mincho im Hörsaal: „Haftaurqschiur", Herr Rabbiner Meyer.. Montag (auch Donnerstag) morgen nach Schul: Mischnar Mitgliederlernen. ■ -: Dienstag (auch Freitag) nach Schul: Mischna. Herr. R.-A. Dr. E. Posen. Jahrzeüsstiftungen. Schabbos, 20. Juli 2 Loeb Schwab-Stiftung. Dienstag, 23. Juli: David Held-Stiftung. Agudas Jisroel-Ortsgruppe. Thora und Mussar. (Ferienprogramm) Herr Rabbiner Dr. Mannes. Q'aro Sabbat vorm. nach Schul Fichtestraße 5, nachm. 5 Uhr im Hörsaal Friedberger Anlage. * Herr R.-A. Dr. E. Posen ofrn nixn, Sabbat 6 . Uhr nachm-, Sandweg 44.; Herr Jacob Rosenheim* Mesillas Jeschorim, Sabbat nachm- 6 15 Uhr, Fiehtestr. 5. . Herr Sofer, »öl» täglich um '12 Uhr und Sonntag um 11 Uhr im Vereinslokale, Schwanenstr. 12. . Herr Zuntz, n*'ri?n*iis, Sonntag 715 Uhr vorm. im Sitzungszimmer der I- R- G. Gebetzeiten. . onra nnw Freitag abend 7.45 ' Samstag nrDwn 6.35 - Samstag morg. 7.45 Samstag nachm. 1.00 und 5.00 ■ ■ Samstag abend 9.20 Wochengottesdienst j Morgens 6.30 Nachmittags 7-15 Tefillinle^en am Morgen 3.30 F j|mö1ür^Refee| Photo-Abtig. EHRf NFELDZeil104 ALPAKA toi" in allen Farben für Lüster saccos beiK. Oppenheim Ftm., Holzgraben 5, I . Telefon 23324 Die neue elektrische Rasiermaschine rituell zulässig |^|a 42m» DR.ALBERS HEIM PARFUMERIE - KAISERSTR.9 DAS GROSSE LEISTUNGSFÄHIGE MÖBEL-SPEZIUL-HflUS BIETET EINE SEHENSWERTE; AUSWAHL IN JEDER" PREISLAGE ALLEINVERKAUF *" DER AUFBAUMÖBEL VON PROF. FRANZ SCHUSTER UND RICH. MÜNCH VERTRIEBSGESELLSCHAFT MBH H. WEINBERG H. 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Datum Ausgang Uhr | Min. Frankfurt am Main r 45 20. 9 20 Berlin >,7 30 Juli 9;13 München 7 15 1935 8. 53 Köln 7 .45 ¥ ■30 Stuttgart 7 30 19. 9 Breslau 7 30 nan : 8 . 48 Nürnberg 7 30;win 9 05 Hamburg 8 00- 9 41 Würzburg 7 ■■■ -■ ■ :•■ 9 -15 Verantwortlichfür den allgemeinen Teil und das Feuilleton S. Sch&ehnowits, Frankfurt a. M.j Inserate: Schachnomtz l-tV,t Fronklurt i, M,•— Für die Pädagogisch« Beilage; Lehrer'L. Kauhaann in SpremdliBg«« _(Kreis OHenbach). — D. A, 4050 — Verlag des Israelit und fiermon G. m. b. H., Frankfurt am. Main. Rechneigraj?enstraße 7. — Druck: Hermon-Druckerei, Frankfurt ain Main, Schutzenstraß« 12.- Zahlungen direkt an den Verlag auf Postscheck-Konto Verlag des Israelit und Hermon G.m.b. H. Frankfurt (Main) Nr. 19 802: (—Außerdem ans Postsparkasse Wien Nr 79 605. — Postsparkassenamt 'Budapest NrM8424 Postseheck-Konto Warschau Nr. 190 757. — Postscheckamt Zürich Nr. 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Inseratengrundpreis; 20 Pfg. für den einspaltigen (23 mm breiten) Millimeter. ' Reklamezeile RM. 1.— pro Millimeter. Sonderpreise laut. Preisliste Nr. 16^ 'gültig ab 1. April 19^5. Chiffregebühren in Höhe eines doppelten Briefportos. Rabatt nach Tarif. I n S e> a t e na n n a h m e durch den Verlag des Israelit und Hermon G. m. b. H., "Frankfurt a. M., Rechneigrabenstraße 7, Telefon 21084, sowie durch sämtliche Annoncen-Expeditionen des In- und Auslandes.' AUeinig« Inseratenannahme für Frankfurter Geschäftsanzeigen i Julius Schmidt, Frankfurt a. M., Ostendstraße 83. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. ■ ■ ■

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