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Der Israelit · 1928-03-22 · Heft 12 (22.3.1928) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 12 (22.3.1928)
Date
1928-03-22
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr, 12 Seite 13 22 März 1928 D e r I s r a e l i t Personalien. Ein Jubiläum. .Gießen, 14. März. Der unter Leitung des Herrn Rabbiners Dr. Hirfchfeld stehende jüdisch-wissenschaftliche Fortbildungskurs der orthodoxen Lehrer Oberhessens und des benachbarten Lehrgebiets kam am Sonntag den 11. .März hier zusammen, um diesesmal nicht nur zu lernen, sondern um hauptsächlich seinem Mitgliede, Herrn ' Lehrer Klein- Gießen, der sein 40jähriges Ortsjubiläum beging, eine kleine Ovation zu bringen. An der festlich geschmückten Tafel, im Restaurant GrünewalL begrüßte Herr Rabb. Dr. Hirschfeld seine Lehrer und den ebenfalls anwesenden 1. Vorsitzenden der Israelitischen Religionsgesellschaft, Herrn Fröhlich und feierte in biblischen und klassischen Worten den Jubilar. Das köstliche Mahl war gewürzt von herrlichen Toasten der Lehrer Kaufmann-Schotten, Kahn-Alsfeld, Jsak-Limburg und Höxter-Heldenbergen. Herr Fröhlich toastete auf die Schule, die Lehrer "und insbesondere auf dm Jubilar. Dieser dankte sichtlich gerührt allen Rednern und sprach seinen besonderen Dank für das ihm überreichte Geschenk — ein Werk Professor Dr. Cohens in 3 Bänden — aus. Gar zu schnell vergingen die Stunden gemütlichen Beisammenseins. Rabbi Aaron Leb Rewman gestorben London, 18. März. In dem Kurort Barmouth verstarb gestern der populäre Londoner Rabbiner Aron Leb N e w m a n , der Rabbi der Synagoge „Chewra Thora" in London, fast im Alter von 70 Jahren. Der Verstorbene war nicht nur eine rabbinische Autorität, Autor einiger vielbeachteter talmudischer Schriften, sondern er betätigte sich auch hervorragend auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge. Seit 30 Jahren bekleidete er das Rabbinatsamt an der gleichen Synagoge. — Die Bestattung fand unter großer Beteiligung in London statt. Berlin, 18. März. Die orthodoxe Judenheit Berlins wurde durch das Ableben des ganz besonders in Posener Kreisen allgemein bekannten Max Ehrenwerth schwer betroffen. Die überaus zahlreiche Beteiligung Im der am nsns auf dem Friedhof der Adah Jisroel stattgefundene mmp gab einen deutlichen Beweis dafür, welcher Beliebtheit sich der Dahingeschiedene er-, freute. Mit großer Ueberwindung mußte er seine ihm so lieb gewordene Vaterstadt Posen, in welcher er ein weites- Betätigungsfeld für feine Herzensaufgaben gefundn hatte, verlassen. Doch, auch hier sammelte er seine Getreuen, um erneut als Vorsitzender des ehemaligen Posener -wn-Vereins denselben neu aufblühen zu lassen. — Um sein Andenken zu ehren, hat der Vor stand des genannten Vereins den Beschluß gefaßt, «im „Max Chren w e rth - S t if tu n g " ins Leben zu rufen> deren. Zinsen alljährlich am Jahrzeitstage für wohltätige Zwecke zur Verteilung gelangen sollen. — 'Auf dem nPiy jn-u zeichnete Herr Rabbiner Dr. Esra Munk den Verewigten in besonders markanter Weife als einen Mann, der die drei Grundpfeiler der jüdischen Religion mivniniiIv'Nim iü sich vereinigte und mit allen ihm zu Gebote gestandenen Kräften auch seine Mitmenschen zur Erfüllung dieser heiligen Pflichten zu gewinnen suchte. Möge n"2pn seiner Gattin und seinen Kindern eine völlige nam senden. Solz, 16. März. Der erste Tag des Adar brachte uns die Kunde, daß der wegen seiner tiefen Frömmigkeit in weiten Kreisen bekannte p’ix Pinchas Seelig seine Augen für immer geschlossen hatte. Ein eigenartiges, aber ungemein schönes Leben, dessen Inhalt nur - Gottesfurcht und Mizwohfreude gewesen, ist nun zu Ende. Er zeichnete sich durch Reinheit und Lauterkeit des Denkens, Fühlens und Tuns aus. Redlichkeit und Rechtlichkeit waren die Grundzüge seines Charakters. Sein Streben war, die Hand rein zu erhalten im Kampfe um das tägliche Brot, so daß an Gerichtsstätte ihm der Richter einmal die Versicherung gab, daß das Gericht von der Wahrheit seiner Worte und der Rechtlichkeit seines Tuns überzeugt sei. Und die Quelle für. dieses schöne und reine Men schentum lag darin, daß der Verstorbene mit seiner ganzen Seele, mit seinem ganzen Fühlen und Denken tief wurzelte in der min, heiligem Boden. Vewundernswert war seine durch nichts zu erschütternde religiöse Standhaftigkeit und standhafte Religiosität.. Ihm war das Große im religiösen Leben nimmer klein, aber das uns oft als klein Erscheinende unendlich groß. Bei ihn. gab es keine nbp rma Er kannte nicht jene Wage, auf der die göttlichen Gebote abgewogen werden, um zu finden, welche schwer und welche leicht seien. Ihm war das ganze Gottesgesetz mit all seinen Verzweigungen und Verästelungen ein hohes heiliges Gut, das zu hüten und zu wahren ihm höchste Lebenspfkicht gewesen. Und in dieser seiner tiefen Frömmigkeit und Gottesfurcht wurzelte fein felsenfestes Gottyertrauen. Er hatte alles verloren, was er sich mühsam erworben hatte, doch das machte ihm nimmer Sorge. Nur das machte ihm Sorge, daß er nicht mehr so geben konnte wie vordem. ps und besonders das Krankenhaus Schaare Zedek waren ihm an die Seele gewachsen. Sein Haus war ein Heiligtum. Hier stteg ein Gebet aus der tiefsten Tiefe eines frommen Herzens zu Gott empor, rein, so wahr und so aufrichtig. Wie allgemein beliebt und angesehen er gewesen ist, das zeigte sich, als man ihn zu Grabe trug. Die Familie - des Verstorbenen ist die letzte der ehemaligen Mischen Gemeinde Solz. Wohl noch nie hat das Dorf einen solchen Leichenzug.gesehen. Von weither waren Freunde und Verwandte gekommen; vor dem Traueryause. standen fast alle Einwohner des Ortes, den Toten noch einmal zu ehren. Der Bürgermeister v. Trott zu Solz, der Pfarrer, die Lehrer, Rittergutspächter, Landwirte und Arbeiter, alle waren sie gekommen, dem Entschlafenen auf seinem letzten Wege das Geleite zu geben. Die Israelitische Gemeinde Sontra wollte ihren Leichenwagen zur Verfügung stellen, doch ein Landwirt in Solz ließ es sich nicht nehmen, den toten Freund zu Grabe zu fahren. Der ehemalige Kultusminister v. Trott zu Solz in Jnnshausen ehrte den Verstorbenen durch Uebersenduntz eines Blumengrußes. So war das Leben dieses wahrhaft Frommen ein awn ump- Wir haben viel verloren. rrasan- Tflebebadf, 18. März. Der Metzgermeister Meier Meyer ho ff, dje älteste Person in unserm Amtsbezirk, beging gestern seinen 97. Geburtstag. Der Jubilar stt körperlich und geistig noch frisch und gesund. Crailsheim i. Wltbg.. 14. März. Unter großer Beteiligung von nah und fern wurde heute, nachdem die Ueberführung von Nürnberg aus erfolgt war, die Lehrerswitwe Jeanette Cohn, geb. Wassermann, an der Seite des ihr im Tode vorausgegangenen Gatten zu ihrer letzten Ruhe bestattet. Plötzlich und unerwartet hatte sie in der Nacht zum 20. Adar der Tod überrascht, tiefbetrübte Kinder, Schwiegerkinder und Enkel, sowie einen trauernden Freundeskreis zurücklassend. Bis vor 5 Jahren stand sie ihrem streng religiösen und. gelehrten Galten als mustergültige Lebensgefährtin treu und würdig zur Seite und war ihren Kindern ein Vorbild wahrer Tugend und echter Frömmigkeit. Am Grabe entwarf Herr Lehrer Silbermann-Crailsheim ein getreues Bild dieser wahrhaft jüdischen Frau, und der Schwiegersohn, Herr Lehrer Trepp, Quakenbrück, sprach im Namen der Familie herzliche Worte des Abschieds. ,i"28w vermischtes. . Berlin. 15. März. Am Sontag den 4. März 1928 fand dis Gründungsversammlung des „Vereins der Przeworsker und Umgebung" sftath Die Versammlung war verhältnismäßig gut besucht und die Anwesenden zeigten ein äußerst reges Jnterssee an der Gründung desselben. Bekanntlich bestehen bereits seit Jahren derartige Vereine in Amerika (letztens auch in Deutschland) die es sich zur Ausgabe stellten, die Zusammenschließung einzelner Landmannschaften zwecks Aufrechterhaltung der gegenseitigen Beziehungen und Hilfeleistung, sowie die Pflege von Geselligkeit und Kultur untereinander. Es wäre daher sehr erwünscht, wenn alle aus Przeworsk und Umgebung stammenden in Berlin oder sonst in Deutschland Wohnenden, diesem Verein beitreten würden. Gefl. Zuschriften Ind an „Verein der Przeworsker und Umgebung" BermyN. 24, Artilleriestr. 7, 2. zu'richten. ~ Berlin, 15. März. Am Mittwoch, den 22. Februar veranstaltete die Vereinigung Jüdischer Akademiker zu Berlin (im B. I. A.) einen öffentlichen Vortragsabend, für den Bbr. Rechtsanwalt Dr. Abraham Löb als Redner gewonnen war. Der Abend wurde durch eine Ansprache des 1. Präsiden, Alexander Altmann, eingeleitet, der zunächst Wesen und Ziel des B. I. A. entwickelte, um dann das Thema des Abends: „Die Wiedergeburt des jüdischen Rechtslebens" in seiner Bedeutung aufzuzeigen. Der nun folgende Vortrag Dr. A. Löbs, dem es trotz der Sprödigkeit des schwierigen Stoffes in hervorragender Weise gelang, warmes Interesse für den Gegenstand hervorzurufen, baute sich auf historische Vergleichung talmudischer und römischer Rechtsbegriffe auf, bewies die Originalität der zum Vergleich herangezogenen mlmudischen Rechtsprinzipien, stellte die Eigenart des biblisch-talmudischen Rechts in formaler Beziehung dar und knüpfte daran die Anregung, ein Lehrbuch des jüdischen Rechts aus dem Choschen Mischpat abzuleiten, das nicht mehr in kasuistischer, sondern in begrifflicher Darstellung verfährt. Löb hält ein solches Werk, das in erster Reihe in. Kreisen des B. I. A. Bearbeiter finden Müßte, für dringend notwendig, vor allem für die Praxis der jüdischen Rechtsprechung, deren Wiedererwachen sich auch in Deutschland in der heutigen Zeit ankündige. 'Einen wesentlichen Teil des Vortrags nahm nun der Nachweis ein, daß, abgesehen vom absoluten Wert un eres biblisch-talmudischen Rechts auch feine praktische Anwendungsmöglichkeit in der modernen Zeit außer Frage steht. Nach Dankesworten des Vorsitzenden setzte, nun eine ausgedehnte, außerordentlich anregende Dis. kufsion ein, die eine Reihe neuer wesentlicher Gesichtspunkte ausrollte. Erst nach Mitternacht schloß die Ver- ' anstallung, die zu den wertvollsten der von der V. I. A.! zu Berlin im verflossenen Wintersemester abgehaltenen Abende zu zählen ist. Während des Wintersemesters 1927/28 fand innerhalb der Vereinigung Jüdischer Akademiker, Berlin, ein Vortragszyklus Iber das Thema: „Probleme des jüdischen Gemeindelebens" statt, innerhalb dessen von namhaften Isiersönlichkeiten des Berliner'gesetzestreuen Ju- MNtums grundsätzliche und praktische Fragen des Ge-! meindelebens behandelt wurden. So wurde über die Stellung des Rabbiners, Schulsragen u. a. gesprochen. Außerdem wurden eine Reihe von wissenschaftlichen Einzelvorträgen veranstaltet. Die V .I. A., Berlin, die neben ihrer jüdisch-wissenschaftlichen Arbeit auch mehrere gesellige Veranstaltungen in diesem Wlnter zu verzeichnen hat, entwickelt sich auf solche Weise immer mehr zu dem jüdisch-geistigen Bund, der alle umfaßt, die als moderne Akademiker auf dem Boden des gesetzestreuen Judentums stehen, gleichgültig, welcher politischen Richtung sie angehören. Ziegenhmn, 4. März. Auf dem israelitischen Friedhof dahier brach am Mittwoch ein Grasbrand aus. Bald nach Ausbruch des Feuers waren einige Feuerwehrleute zur Stelle, welche die Löscharbeiten Vornahmen Nachforschungen nach dem Täter sind im Gange. Frielendorf, 4. März. Metzgermeister Jacob Bachrach von hier, der von Juden und Nichtjuden geachtet und geehrt ist, beging seinen 75. Geburtstag. Er besitzt großes Wissen, besonders im Jüdischen. Als Lehrer Vion starb, versah er das Amt eines vm«? und mip r>yn und Vortragenden in den nii3n-' Regensburg, 18. März. Schon feit längerer Zeit bestand in weiten Kreisen der Gemeinde der Wunsch, durch Veranstaltung von Vorträgen und Lehrkursen das jüdische Wissen zu vertiefen. Liesen Bestrebungen kam Herr Bezirksrabbiner Levy dadurch entgegen, daß er die Anregung zur Gründung eines Veremes für „jüdische Ge- ,chichte und Literatur" gab. Nach mehrfachen Vorbesprechungen fand die Gründungsversammlung am 6. Februar statt. Einleitend hielt Frau Jetta Levy-Stein einen Vortrag über „Das jüdische Festkalendarium in historischer Bedeutung", deren interessante Ausführungen, lebhaften Beifall fanden. Ueber die Aufgabe und Ziele des Vereins, sowie seine Arbeitsmethoden und über die Bedeutung dieser Gründung entspann sich sodann Eine längere angeregte Debatte, die, schließlich zur Gründung des Vereins führte, dem sich sofdrt mehr als 40 zahlende Mitglieder anschlossen. ..... Berlin. 21. März. Die Israelitische Taubstummenanstalt für Deutschland, Berlin-Weißensee, Pärkstrahe 22, erstattet ihren Jahresbericht, der der am 25. März stattfindenden Generalversammlung des Vereins „Jedids Jlmim" vorgelegt werden soll. Der Verein, dr seit 44 Jahren besteht, hat die Krise des Krieges und der Inflationszeit insofern gut überstanden, als die sechstausend Mitglieder, die ihm im Jahre 1924 angehörten, nur auf' fünftausend im Jahre 1926 sich vermindert hatten. Die in der Anstalt im Jahre 1926 betreuten 51 Kinder verursachten einen Kostenaufwand von 83 000 Mk. Die hohen Kosten erklären sich hauptsächlich daraus, daß nicht nur ein Internat betrieben wird, sondern eine Schule für Taubstumme, und daß bei dem Unterrichtsbetrieb für je 10 Kinder eine Lehrkraft vorhanden fein muh. Finanziell ist die Lage des Vereins trotz der relativ großen Mitgliederzahl kritisch. Es stehen nur Mk. 26.000 Mitgliedsbeiträge und Mk. 24.000 Pensionszuschüsse zur Verfügung, so daß das Jahr 1927 mit einem Fehlbetrag von Mk. 40.000 abschließt. Es wäre dringend zu wünschen, daß dem Verein und der Anstalt große Zuwendungen und dauernde Mitgliedsbeiträge aus allen Kreisen der deutschen Judenheit zugehen. Möchte sich jeder vor Augen halten, welches ungeheure Segenswerk die Erweckung taubstumm geborner Kinder für ein Leben der frohen Wirksamkeit in der Gemeinschaft bedeutet." Prag, 16. März. Vor dem Prager Landesstrafgericht fand in diesen Tagen die Schlußverhandlung über die Klage der Führer der Aguda in der Slowakei, Oberrabbiner Weber und Hirschler, gegen Dr. Emil Margulies statt. Der Klage lag folgendes zugrunde: Im Dezember 1925 nahm der Jüdische Nattonalrat in Prag eine Resolution an, in der es u. a. hieß: „Die Einigung des ganzen jüdischen Volkes ist trotz des deutlich bekundeten Volkswillens zerschlagen worden, weil eine herrschsüchtige, nur um ihre eigene Macht und ihren eigenen Vorteil besorgte käufliche und gekaufte klerikale Gruppe — über Befehl der Feinde des jüdischen Volkes — diese Einigung zu vereiteln wußte." Die Resolution bezog sich aus die damaligen Parlamentswahlen in der Tschechoslowakei. Nach fast einstündiger Beratung fällte der Gerichtshof ein fr ei sprechen des Urteil, wobei er in der Begründung hervorhob, daß zwar die inkriminierten Ausdrücke objektiv den T a t b e st a n d der Ehrenbeleidigung bilden, daß es aber dem Angeklagten gelungen fei, den Beweis der „subjektiven Wahrheit" für seine Behauptungen zu-erbringen. (Ueber das sonderbare Urteil wird noch, zu sprechen - ein. Red.) , Hildeshekm, 15. März. Am 29. April dS: Js. begeht. die hiesige jüdische Volksschule das seltene Fest ihres 100jährigen Bestehens. Aus diesem Arttaß wird am Jubiläumstage ein Festakt in der Aula der Schule Lappenberg stattfinden. Etwaige. „Meldungenehemaliger Schüler und Schülerinnen/zur Teilnahme--aMIer» Feier sind bis zum 10. April an den Schulvorstand zu: Händen des Herrn Alex Rehfeld/Hildesheim, zu richten.: Wittelshofen. 8. März. Nach Einnehmen unserer Purimsude hatten wir noch einen geistigen Genuß. Der - Lehrer unserer Nachbargemeinde, der wir uns als Filiale angeschlossen haben, las uns die Megilo und hielt einen sehr interessanten Vortrag über die Bedeutung des Pu- . nmfestes. — Seit dem Ableben unsres Lehrers Sommer hat unsere Gemeinde durch Wegzug weitere drei Familien verloren, so daß das Minjan zerstört ist.

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